Löffelholz von Kolberg, Carl

Namensvarianten
Löffelholz, Carl Freiherr von
Geburtsdaten
1840
Sterbedaten
1917
Adresse
München

Carl Freiherr Löffelholz von Kolberg war k. österreichischer Hauptmann.[1]



[1] Zur Biographie Carl Löffelholz von Colbergs s. Hirschmann, Gerhard, "Loeffelholz von Colberg, von" in: Neue Deutsche Biographie 15 (1987), S. 29 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd120630397.html#ndbcontent [13.3.2018].

Inv.Nr.
Gm 1437
Zugangsregisternr.
ZR 1944/112
Material
Malerei auf Lindenholz (Tilia sp.)
Maße
Höhe 39,3 cm
Breite 30 cm
Sammlung
Malerei bis 1800 und Glasmalerei
Objektuntersuchung
Rückseitig Klebezettel in der Hs. Guido von Volckamers: "Gegenwärtiges Porträt ist ein Original-Gemälde von Ao 1520, vermutlich von einem Schüler Albrecht Dürers. Es war lange Zeit im Besitz des Freiherrn von Löffelholz u. wurde im Mai 1891 von dem k. österr. Hauptmann Carl Freiherr von Löffelholz käuflich erworben. - Mit dem Künstler Zeichen IZ [ligiert] unter der Jahreszahl 1520, das Porträt stellt den 23 Jahr alten Stammvater des Gesamt-Geschlechts der v. Volckamer, nämlich den Georg Volckamer geb. 1497, vor. Er war anfänglich Assessor u. Schöpf am "Stadt- und Ehe" Gericht, 1536 Senator, 1544 alter Bürgermeister, 1548 Septemvir, 1522 Triumvir. Er starb 1554 d. 29. Septem u. liegt in St. Sebald begraben. Ao 1529 d. 29. Juli vermählte er sich mit Catharina Nüzlin. - Wert 4500 Mark. Guido von Volckamer.", darüber mit schwarzer Farbe "Von Loeffelholz", ebenfalls darüber großer, runder Aufkleber mit blütenförmigem Rand und blauem Aufdruck, umlaufend: "Guido v. Volckamer auf Kirchensittenbach München", darin ein Wappen. Unten links weißer, rechteckiger Aufkleber, Schreibmaschine: „Stiftung v. Volckammer“ [sic].
DatumProvenienz
spätestens Mai 1891Carl Löffelholz von Kolberg, München, erworben von Unbekannte(r) Vorbesitzer [1]
Mai 1981Guido von Volckamer, München, erworben durch Kauf von Carl Löffelholz von Kolberg, München [2]
Mai 1941Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Guido von Volckamer[3]
Die Provenienz für den Zeitraum 1933 bis 1945 ist rekonstruierbar und unbedenklich.

Volckamer erwarb das Gemälde 1891 aus dem Besitz des kaiserlich österreichischen Hauptmanns Freiherr Carl Löffelholz von Kolberg.



[1] Rückseitige Beschriftung, s. Objektuntersuchung.

[2] Rückseitige Beschriftung, s. Objektuntersuchung. – Kurt Löcher: Die Gemälde des 16. Jahrhunderts (Kataloge des Germanischen Nationalmuseums). Ostfildern-Ruit 1998, S. 89–91.

[3] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu Gm 1437. – Im Testament vom 29.11.1940 vermachte Volckamer seine Sammlung dem GNM, HA GNM, GNM-Akten K 39, Stifter S–Z, Nr. 106, Abschrift des Testaments. – Zum Zeitpunkt des Erwerbs des Nachlasses Volckamer durch das GNM s. allgemein Horst Pohl: Guido v. Volckamer und seine Sammlungen. In: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg 52, 1963, S. 554–559, hier S. 558. – Der Großteil der Sammlung wurde im Museum erst 1942 bzw. 1944 im Zugangsregister verzeichnet und inventarisiert. Andere Objekte waren als Tauschabgaben vorgesehen oder wurden in der Nachkriegszeit inventarisiert.

Bearbeitung
TS
Inv.Nr.
Gm 1631
Zugangsregisternr.
ZR 1963/19
Alternativer Titel
Die Burg von Nürnberg nach Westen
Material
Öl auf Leinwand
Maße
Höhe 25 cm
Breite 34 cm
Sammlung
Kunst und Kunsthandwerk 19.-21. Jhd.
Objektuntersuchung
rückseitig, auf dem Keilrahmen: „Geerbt von dem k.k. Hauptmann Karl Freiherrn Löffelholz zu Kolberg. Erhalten 10. April 1918. Guido von Volckamer.“
DatumProvenienz
spätestens 1917Carl Löffelholz von Kolberg, München, erworben von Unbekannte(r) Vorbesitzer [1]
10.04.1918Guido von Volckamer, München, erworben im Erbgang von Carl Löffelholz von Kolberg, München [2]
Mai 1941Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Guido von Volckamer[3]
Die Provenienz für den Zeitraum 1933 bis 1945 ist rekonstruierbar und unbedenklich.

Laut Rückseitenbeschriftung erhielt Guido von Volckamer das Gemälde am 10. April 1918 aus dem Erbe von Carl Freiherr Löffelholz von Kolberg.



[1] Carl Löffelholz von Kolberg verstarb 1917 in München.

[2] Rückseitige Beschriftung, s. Objektuntersuchung.

[3] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu Gm 1631. – Im Testament vom 29.11.1940 vermachte Volckamer seine Sammlung dem GNM, HA GNM, GNM-Akten K 39, Stifter S–Z, Nr. 106, Abschrift des Testaments. – Zum Zeitpunkt des Erwerbs des Nachlasses Volckamer durch das GNM s. allgemein  Horst Pohl: Guido v. Volckamer und seine Sammlungen. In: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg 52, 1963, S. 554–559, hier S. 558. – Der Großteil der Sammlung wurde im Museum erst 1942 bzw. 1944 im Zugangsregister verzeichnet und inventarisiert. Andere Objekte waren als Tauschabgaben vorgesehen oder wurden in der Nachkriegszeit inventarisiert. Gm 1631 wurde 1963 ins Zugangsregister eingetragen und inventarisiert.

Bearbeitung
TS
Inv.Nr.
Gm 1632
Zugangsregisternr.
ZR 1963/20
Alternativer Titel
Die Burg von Nürnberg nach Osten
Material
Öl auf Leinwand
Maße
Höhe 25 cm
Breite 34 cm
Sammlung
Kunst und Kunsthandwerk 19.-21. Jhd.
Objektuntersuchung
rückseitig, auf dem Keilrahmen: „Geerbt von dem k.k. Hauptmann Karl Freiherrn Löffelholz zu Kolberg. Erhalten 10. April 1918. Guido von Volckamer.“
DatumProvenienz
spätestens 1906Carl Löffelholz von Kolberg, München, erworben von Unbekannte(r) Vorbesitzer [1]
10.04.1918Guido von Volckamer, München, erworben im Erbgang von Carl Löffelholz von Kolberg, München [2]
Mai 1941Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Guido von Volckamer[3]
Die Provenienz für den Zeitraum 1933 bis 1945 ist rekonstruierbar und unbedenklich.

Laut Rückseitenbeschriftung erhielt Guido von Volckamer das Gemälde am 10. April 1918 aus dem Erbe von Carl Freiherr Löffelholz von Kolberg.



[1] Katalog der Historischen Ausstellung der Stadt Nürnberg 1906, Nr. 262, S. 93.

[2] Rückseitige Beschriftung, s. Objektuntersuchung.

[3] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu Gm 1632. – Im Testament vom 29.11.1940 vermachte Volckamer seine Sammlung dem GNM, HA GNM, GNM-Akten K 39, Stifter S–Z, Nr. 106, Abschrift des Testaments. – Zum Zeitpunkt des Erwerbs des Nachlasses Volckamer durch das GNM s. allgemein  Horst Pohl: Guido v. Volckamer und seine Sammlungen. In: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg 52, 1963, S. 554–559, hier S. 558. – Der Großteil der Sammlung wurde im Museum erst 1942 bzw. 1944 im Zugangsregister verzeichnet und inventarisiert. Andere Objekte waren als Tauschabgaben vorgesehen oder wurden in der Nachkriegszeit inventarisiert. Gm 1632 wurde 1963 ins Zugangsregister eingetragen und inventarisiert.

Bearbeitung
TS