Bildnis der Dorothea Maria Brands, Ende 18. Jh. (Min 143)

Bildnis der Dorothea Maria Brands, Ende 18. Jh. (Min 143)
Inv.Nr.
Min 143
Zugangsregisternr.
ZR 1963/24
Material
k.A.
Maße
Höhe 6 cm
Breite 4,3 cm
Sammlung
Malerei bis 1800 und Glasmalerei
Objektuntersuchung
Auf der Rückseite drei Aufkleber: Großer, weißer, rechteckiger Aufkleber mit gezacktem Rand und blauer Umrandung, darin hs. in der Schrift Guido von Volckamers: „Guido v. Volckamer’sche Saml. /Dorothea Maria Brands., geborn Rupprecht verwitw. Pestel. Mutter der Margaretha Dorothea von Furtenbach. Geborene Pestel, 1749-1819 [1819 ist durchgestrichen].“ mit späteren Streichungen. Darunter ein ovaler Aufkleber Guido von Volckamers mit Wappendarstellung. Unten am Rahmen ein Papieraufkleber mit Schreibmaschinenschrift „Stiftung v. Volckammer“ [sic].
DatumProvenienz
14.01.1919Guido von Volckamer, München, erworben durch Kauf von Fanny von Furtenbach, München [1]
Mai 1941Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Guido von Volckamer[2]
Die Provenienz für den Zeitraum 1933 bis 1945 ist rekonstruierbar und unbedenklich.

Volckamer erwarb das Objekt am 14. Januar 1919 von Fanny von Furtenbach, München, wie aus dem Tagebuch hervorgeht. Die dortigen Angaben stimmen mit den Angaben auf der Objektrückseite überein.



[1] Bibliothek GNM, NL Guido von Volckamer, Hs 140263, Tagebuch 1919, S. 6–7: „Fein gemaltes Miniaturbild auf Pergament ohne Bezeichnung, eine Frau v. Haller Brands darstellend, in vollem Costüm mit übergeworfenem blauen Mantel. [darunter Informationen zur Person] Dorothea Maria Brands geborene … [nicht ausgefüllt] verwitwete Prestel die Mutter der Maria Dorothea v. Furtenbach, geborene Rupprecht Prestel in alter ovaler vergoldeter Rahmen, in Größe 4 x 5 1/2, Größe der Rahmen 7 x 8 ½ cm“ (Kaufpreis 15 M).

[2] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu Min 143. – Im Testament vom 29.11.1940 vermachte Volckamer seine Sammlung dem GNM, HA GNM, GNM-Akten K 39 (S–Z), Nr. 106, Abschrift des Testaments. – Zum Zeitpunkt des Erwerbs des Nachlasses Volckamer durch das GNM s. allgemein  Horst Pohl: Guido v. Volckamer und seine Sammlungen. In: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg 52, 1963, S. 554–559, hier S. 558. – Der Großteil der Sammlung wurde im Museum erst 1942 bzw. 1944 im Zugangsregister verzeichnet und inventarisiert. Andere Objekte waren als Tauschabgaben vorgesehen oder wurden in der Nachkriegszeit inventarisiert. Min 143 wurde 1963 im Zugangsregister verzeichnet und inventarisiert.

Bearbeitung
TS