Wiedasch, Therese Elisabeth Louise
Therese Elisabeth Louise Wiedasch war das einzige Kind des evangelisch-lutherischen Sanitätsrats Carl August Heinrich Wiedasch (Ilfeld 19.8.1823 – 27.1.1867 Norderney) und seiner Frau Louise Maria Anna Konstanze geb. Lemaistre (Dresden 10.4.1837 – 21.2.1921 Dresden). Carl August Wiedasch war der Sohn des Professors und Gymnasial-Direktors August Ernst Wiedasch und dessen Frau Therese Glenzer; Louise Lemaistre war die Tochter des Geheimrats Johann Friedrich Lemaistre. Seit 1852 war Carl August Wiedasch Medizinalrat auf Norderney. Vermutlich verzogen seine Frau und Tochter nach seinem Tod zurück nach Dresden.
Quellen
Stadtarchiv Dresden, Standesamt I Dresden, Nr. 238/1921, Sterbeurkunde Louise Wiedasch, geb. Lemaistre; Nr. 3411/1934, Sterbeurkunde Therese Wiedasch; Einäscherungsbücher des Krematoriums Dresden-Tolkewitz, Nr. 7481/1921, Louise Wiedasch, geb. Lemaistre; Nr. 47940/1934, Therese Wiedasch
Literatur
Jörg Alfred Aggen: Die Familien der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Norderney (1688–1900). Hrsg. von der Upstalsboom-Gesellschaft. Aurich 2003, S. 532
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| spätestens 1934 | Therese Elisabeth Louise Wiedasch, Dresden, erworben von Unbekannte(r) Vorbesitzer [1] |
| 14.01.1935 | Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Therese Elisabeth Louise Wiedasch[2] |
Die Wachsbildnisse des polnischen Königs August und seiner Frau erhielt das Museum laut Eintrag im Inventar am 29. November 1934 von „Frl. Wiedasch, Dresden“ als Geschenk. Im Zugangsbuch sind sie im Jahrgang 1935 unter dem 14. Januar verzeichnet. Laut Eintrag im Kassenbuch des Verwaltungsfonds von 1934 stammen sie aus dem Nachlass Wiedasch und wurden durch die Gemäldegalerie Dresden übersandt. Bei der Vorbesitzerin handelt es sich um Therese Elisabeth Louise Wiedasch (Norderney 31.3.1861 – 9.11.1934 Dresden).[3] Seit 1907 war sie dem Germanischen Nationalmuseum als Mitglied verbunden.[4] Die Herkunft der beiden Objekte (eventuell alter Familienbesitz?) ließ sich nicht ermitteln. Weitere Stücke derselben Provenienz sind im Museum nicht bekannt.
[1] Therese Wiedasch verstarb am 9.11.1934 in Dresden.
[2] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu Pl.O. 2730, Pl.O. 2731. – HA GNM, GNM-Akten K 3108, Verwaltungsfonds, Kassenbuch 1934, S. 59, Eintrag 13.12.1934: Portoauslagen der Staatlichen Gemäldegalerie in Dresden für Zusendung von Wachsbossierungen aus dem Nachlass Wiedasch. – In den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ließen sich zu dem Vorgang bzw. zu Therese Wiedasch keine Unterlagen finden. Für die Recherchen danke ich Carina Merseburger und Vera Wobad, Dresden, Emails vom 1.8.2018, 15.8.2018.
[3]Zu Therese Wiedasch s. die Personenstandsunterlagen im Stadtarchiv Dresden.
[4] Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums 1907, S. V.
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| spätestens 1934 | Therese Elisabeth Louise Wiedasch, Dresden, erworben von Unbekannte(r) Vorbesitzer [1] |
| 14.01.1935 | Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Therese Elisabeth Louise Wiedasch[2] |
Die Wachsbildnisse des polnischen Königs August und seiner Frau erhielt das Museum laut Eintrag im Inventar am 29. November 1934 von „Frl. Wiedasch, Dresden“ als Geschenk. Im Zugangsbuch sind sie im Jahrgang 1935 unter dem 14. Januar verzeichnet. Laut Eintrag im Kassenbuch des Verwaltungsfonds von 1934 stammen sie aus dem Nachlass Wiedasch und wurden durch die Gemäldegalerie Dresden übersandt. Bei der Vorbesitzerin handelt es sich um Therese Elisabeth Louise Wiedasch (Norderney 31.3.1861 – 9.11.1934 Dresden).[3] Seit 1907 war sie dem Germanischen Nationalmuseum als Mitglied verbunden.[4] Die Herkunft der beiden Objekte (eventuell alter Familienbesitz?) ließ sich nicht ermitteln. Weitere Stücke derselben Provenienz sind im Museum nicht bekannt.
[1] Therese Wiedasch verstarb am 9.11.1934 in Dresden.
[2] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu Pl.O. 2730, Pl.O. 2731. – HA GNM, GNM-Akten K 3108, Verwaltungsfonds, Kassenbuch 1934, S. 59, Eintrag 13.12.1934: Portoauslagen der Staatlichen Gemäldegalerie in Dresden für Zusendung von Wachsbossierungen aus dem Nachlass Wiedasch. – In den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ließen sich zu dem Vorgang bzw. zu Therese Wiedasch keine Unterlagen finden. Für die Recherchen danke ich Carina Merseburger und Vera Wobad, Dresden, Emails vom 1.8.2018, 15.8.2018.
[3]Zu Therese Wiedasch s. die Personenstandsunterlagen im Stadtarchiv Dresden.
[4] Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums 1907, S. V.





