Leers, Wihelmine

Namensvarianten
Volckamer, Wilhemine von (Geburtsname)
Geburtsdaten
11.03.1816
Sterbedaten
09.10.1895

Wilhelmine (Mina) Leers (1816–1895) war die Tochter von Friedrich von Volckamer (1759–1827) und seiner zweiten Frau Sophie Kreß von Kressenstein (1774–1829). Seit 1838 war sie mit dem bayerischen Hauptmann Heinrich Leers (1806–1884) verheiratet. Wilhelmines Halbbruder Christoph (1793–1854) war der Großvater väterlicherseits von Guido von Volckamer.

 

Quellen
 
Genealogisches Handbuch der zur Zeit lebenden raths- und gerichtsfähigen Familien der vormaligen Reichsstadt Nürnberg, 9 Bde. Nürnberg 1800–1900, hier Bd. 9, bes. S. 243 (im von Guido von Volckamer hs. annotierten Exemplar der Bibliothek des GNM: Bl. 687)
 
HA GNM, NL Guido von Volckamer 91, Verzeichnis zu dem … Familien-Archiv … Volckamer (weibliche Descendenz), 1910, S. 132–133
 

 

Bearbeitung
AE
Inv.Nr.
Min 106
Zugangsregisternr.
ZR 1944/122
Material
k.A.
Maße
Höhe 3,8 cm
Breite 2,9 cm
Sammlung
Kunst und Kunsthandwerk 19.-21. Jhd.
Objektuntersuchung
Auf einem aufgeklebten Papier die Aufschrift „Guido v. Volckamer’sche Sammlung, Johann Georg Friedrich von Volckamer, geb. 8. Sept 1759 – Gerichts Assessor, von 1821–1827 Administrator der v. Tetzel=schen Stfitung. Verm. 1784 mit Wilhelm. V. Holzschuher, 2. 1806 mit Sophie v. Kress. gest 28 März 1827.“ sowie dem Vermerk: „Erhalten von Wilhelmine Leers“. Zudem ein weißer, rechteckiger Aufkleber, Schreibmaschine: „Stiftung v. Volckammer“ [sic].
DatumProvenienz
spätestens 10.09.1895Wihelmine Leers, erworben von Unbekannte(r) Vorbesitzer [1]
spätestens 01.12.1940Guido von Volckamer, München, erworben von Wihelmine Leers[2]
Mai 1941Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Guido von Volckamer[3]
Die Provenienz für den Zeitraum 1933 bis 1945 konnte nicht eindeutig geklärt werden.

Guido von Volckamer erhielt das Gemälde zu einem nicht bekannten Zeitpunkt von seiner Großtante Wilhelmine Leers.



[1] Wilhelmine Leers verstarb 10.9.1895.

[2] Rückseitige Beschriftung, s. Objektuntersuchung. – Guido von Volckamer verstarb am 1.12.1940 in München.

[3] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu Min 106. – Im Testament vom 29.11.1940 vermachte Volckamer seine Sammlung dem GNM, HA GNM, GNM-Akten K 39 (S–Z), Nr. 106, Abschrift des Testaments. – Zum Zeitpunkt des Erwerbs des Nachlasses Volckamer durch das GNM s. allgemein  Horst Pohl: Guido v. Volckamer und seine Sammlungen. In: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg 52, 1963, S. 554–559, hier S. 558. – Der Großteil der Sammlung wurde im Museum erst 1942 bzw. 1944 im Zugangsregister verzeichnet und inventarisiert. Andere Objekte waren als Tauschabgaben vorgesehen oder wurden in der Nachkriegszeit inventarisiert.

Bearbeitung
TS (Text und Recherche)
AE (Recherche)