Volckamer, Richard von

Namensvarianten
Volckamer-Kirchensittenbach, Richard von
Inv.Nr.
Gm 1442
Zugangsregisternr.
ZR 1944/128
Material
Öl auf Leinwand
Maße
Höhe 47,5 cm
Breite 34 cm
Sammlung
Kunst und Kunsthandwerk 19.-21. Jhd.
Objektuntersuchung
auf Rückseite, oben am Rahmen großer Aufkleber mit schwarzem Aufdruck: "Aus dem Nachlass des Richard v. Volckamer-Kirchensittenbach Kgl. bair. Premierlieutenant a. l. s. des Infanterie-Leib-Regts., Stations-Commandant von Balinga in Hinter-Kamerun, gefallen im Kampfe gegen die Barrongos, in der Nähe seiner Station, vermuthlich Ende September 1892." Unten am Rahmen ein Aufkleber mit Hs. Guido v. Volckamer: "Georg Christoph II von Volckamer / Sept[?], dritter Obrister Hauptmann / geb. 15. IV. 1610 gest. 9. III. 1679 / verm. 1646 mit Maria Magdalena / Harsdorf."
DatumProvenienz
vor Ende September 1892Richard von Volckamer, erworben von Unbekannte(r) Vorbesitzer [1]
nach Ende September 1892Guido von Volckamer, München, erworben im Erbgang von Richard von Volckamer[2]
Mai 1941Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Guido von Volckamer[3]
Die Provenienz für den Zeitraum 1933 bis 1945 konnte nicht eindeutig geklärt werden.

Guido von Volckamer erhielt das Gemälde aus dem Erbe seines Bruders Richard von Volckamer (1857–1892), der in der deutschen Kolonie Kamerun stationiert war und dort bei Kämpfen fiel; der genaue Todestag ist nicht bekannt, lag jedoch Ende September 1892.



[1] Rückseitige Beschriftung, s. Objektuntersuchung. – Richard von Volckamer verstarb Ende 1892 in Kamerun.

[2] Rückseitige Beschriftung, s. Objektuntersuchung.

[3] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu Gm 1442. – Im Testament vom 29.11.1940 vermachte Volckamer seine Sammlung dem GNM, HA GNM, GNM-Akten K 39, Stifter S–Z, Nr. 106, Abschrift des Testaments. – Zum Zeitpunkt des Erwerbs des Nachlasses Volckamer durch das GNM s. allgemein Horst Pohl: Guido v. Volckamer und seine Sammlungen. In: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg 52, 1963, S. 554–559, hier S. 558. – Der Großteil der Sammlung wurde im Museum erst 1942 bzw. 1944 im Zugangsregister verzeichnet und inventarisiert. Andere Objekte waren als Tauschabgaben vorgesehen oder wurden in der Nachkriegszeit inventarisiert. – Zum Tod des Bruders Horst Pohl: Guido v. Volckamer und seine Sammlungen. In: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg 52, 1963, S. 554–559, hier S. 556.

Bearbeitung
TS
Inv.Nr.
Gm 1443
Zugangsregisternr.
ZR 1944/129
Material
Öl auf Leinwand
Maße
Höhe 48 cm
Breite 33,8 cm
Sammlung
Kunst und Kunsthandwerk 19.-21. Jhd.
Objektuntersuchung
auf Rückseite oben am Rahmen großer Aufkleber mit schwarzem Aufdruck: "Aus dem Nachlass des Richard v. Volckamer-Kirchensittenbach Kgl. bair. Premierlieutenant a. l. s. des Infanterie-Leib-Regts., Stations-Commandant von Balinga in Hinter-Kamerun, gefallen im Kampfe gegen die Barrongos, in der Nähe seiner Station, vermuthlich Ende September 1892.", unten am Rahmen Aufkleber mit Hs. Guido v. Volckamers: "Gottlieb III. von Volckamer / Oberbairischer Hauptmann. Comandant / der Festung Lichtenau bei Ansbach / geb 1. VI. 1617 gest. 20. VI. 1666 / verm. 1653 mit Susanna Behaim."
DatumProvenienz
vor Ende September 1892Richard von Volckamer, erworben von Unbekannte(r) Vorbesitzer [1]
nach 1892Unbekannte(r) Besitzer, erworben von Richard von Volckamer[2]
zwischen nach 1892 und nach Ende September 1892Verbleib unbekannt
nach Ende September 1892Guido von Volckamer, München, erworben im Erbgang von Richard von Volckamer[3]
Mai 1941Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Guido von Volckamer[4]
Die Provenienz für den Zeitraum 1933 bis 1945 ist rekonstruierbar und unbedenklich.

Guido von Volckamer erhielt das Gemälde aus dem Erbe seines Bruders Richard von Volckamer (1857–1892), der in der deutschen Kolonie Kamerun stationiert war und dort bei Kämpfen fiel; der genaue Todestag ist nicht bekannt, lag jedoch Ende September 1892.



[1] Rückseitige Beschriftung, s. Objektuntersuchung. – Richard von Volckamer verstarb Ende 1892 in Kamerun.

[2] Rückseitige Beschriftung, s. Objektuntersuchung.

[3] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu Gm 1443. – Im Testament vom 29.11.1940 vermachte Volckamer seine Sammlung dem GNM, HA GNM, GNM-Akten K 39, Stifter S–Z, Nr. 106, Abschrift des Testaments. – Zum Zeitpunkt des Erwerbs des Nachlasses Volckamer durch das GNM s. allgemein  Horst Pohl: Guido v. Volckamer und seine Sammlungen. In: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg 52, 1963, S. 554–559, hier S. 558. – Der Großteil der Sammlung wurde im Museum erst 1942 bzw. 1944 im Zugangsregister verzeichnet und inventarisiert. Andere Objekte waren als Tauschabgaben vorgesehen oder wurden in der Nachkriegszeit inventarisiert. – Zum Tod des Bruders  Horst Pohl: Guido v. Volckamer und seine Sammlungen. In: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg 52, 1963, S. 554–559, hier S. 556.

Bearbeitung
TS
Inv.Nr.
Ke 1746
Inv.Nr. (alt)
HG 9896
Zugangsregisternr.
ZR 1944/18
Alternativer Titel
Schüssel
Material
Keramik, Blaumalerei
Maße
Durchmesser 38 cm
Sammlung
Kunsthandwerk bis 1800
Objektuntersuchung
auf Unterseite, großer, oval beschnittener Aufkleber mit schwarzem Aufdruck: "Aus dem Nachlass des Richard v. Volckamer-Kirchensittenbach Kgl. bair. Premierlieutenant a. l. s. des Infanterie-Leib-Regts., Stations-Commandant von Balinga in Hinter-Kamerun, gefallen im Kampfe gegen die Barrongos, in der Nähe seiner Station, vermuthlich Ende September 1892.", darunter weißer, rechteckiger Aufkleber, Schreibmaschine: „Stiftung v. Volckammer“ [sic]
DatumProvenienz
vor Ende September 1892Richard von Volckamer, erworben von Unbekannte(r) Vorbesitzer [1]
nach Ende September 1892Guido von Volckamer, München, erworben im Erbgang von Richard von Volckamer[2]
Mai 1941Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Guido von Volckamer[3]
Die Provenienz für den Zeitraum 1933 bis 1945 ist rekonstruierbar und unbedenklich.

Laut einem rückseitig angebrachten Aufkleber stammt die mit dem Volckamerwappen bemalte Fächerplatte aus dem Nachlass Richard von Volckamers, dem Bruder von Guido von Volckamer.



[1] Laut rückseitiger Beschriftung, s. Objektuntersuchung. Richard von Volckamer starb 1892.

[2] Laut rückseitiger Beschriftung, s. Objektuntersuchung.

[3] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu Ke 1746, HG 9896. – Im Testament vom 29.11.1940 vermachte Volckamer seine Sammlung dem GNM, HA GNM, GNM-Akten K 39, Stifter S–Z, Nr. 106, Abschrift des Testaments. – Zum Zeitpunkt des Erwerbs des Nachlasses Volckamer durch das GNM s. allgemein Horst Pohl: Guido v. Volckamer und seine Sammlungen. In: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg 52, 1963, S. 554–559, hier S. 558. – Der Großteil der Sammlung wurde im Museum erst 1942 bzw. 1944 im Zugangsregister verzeichnet und inventarisiert. Andere Objekte waren als Tauschabgaben vorgesehen oder wurden in der Nachkriegszeit inventarisiert.

Bearbeitung
AE