Altkunst. Alte Meister Antiquitäten Inneneinrichtungen

Altkunst. Alte Meister Antiquitäten Inneneinrichtungen
Adresse
Bahnhofstr. 79, Näfenhaus, Zürich, Schweiz

Inhaber der Züricher Altkunst war ausweislich der Erwerbsunterlagen des Museums Rudolf Wolfensberger; sein Mitarbeiter war Eduard Haas, der zuvor in Berlin in der Lutherstraße eine Kunsthandlung betrieben hatte. Zur Altkunst konnten weiter keine Daten ermittelt werden.

Auch die Identität von Rudolf Wolfensberger ließ sich nicht klären. Offenbar bestanden verwandtschaftliche Beziehungen zum Züricher Musikverlag Hug & Co. Die Tochter des Gründers Emil Hug, Emilie Hug (geb. 8.12.1880 in Zürich), war verheiratet mit dem Arzt Franz Rudolf Wolfensberger (geb. 2.5.1868 in Bauma). Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor: Hanns/Johannes Rudolf (1903–1974), der später in Leipzig die dortige Niederlassung des Musikverlags führte, Arnold (geb. 1905), Christoph (geb. 1909) und Hermann Rudolf (geb. 1912). Möglicherweise ist der Inhaber der Altkunst identisch mit dem Letztgenannten.

Zur von Johann Edwin Wolfensberger (1873–1944) gegründeten Züricher Graphischen Anstalt Wolfensberger, die im Geschäftshaus „Wolfsberg“ in der Bederstraße auch einen Kunstsalon betrieb, scheint keine Verbindung zu bestehen.[1]

 

Quellen

Zürich, Stadtarchiv, Registerkarte 186, Franz Rudolf Wolfensberger-Hug; Stadtratsprotokoll B 386/1907[2]

 

Literatur

Thomas Meyer: Musik & Hug, 1807–2007. Zürich 2007

M.V.: 200 Jahre Tradition und Wandel. Die Geschichte des Zürcher Musikhauses Hug als Zeitspiegel. In: Neue Zürcher Zeitung, 10.11.2007, URL: https://www.nzz.ch/200_jahre_tradition_und_wandel-1.582214 [3.8.2018]



[1] Für Auskünfte zur J.E. Wolfensberger danke ich Michael Schaer, Zürich, Eidgenössisch-Technische Hochschule, Archiv für Zeitgeschichte, Email vom 17.4.2015.

[2] Für die Recherche danke ich Angelika Ruider, StadtA Zürich, Email vom 10.8.2018.

Bearbeitung
AE