Budge, Erben nach Emma
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| spätestens 1937 | Emma Budge, erworben von Unbekannte(r) Vorbesitzer [1] |
| 06.-07.12.1937 | Aaken (Gérard van Aaken Antiquitäten), erworben auf der Auktion Lange (Kunstauktionshaus Hans W. Lange), Berlin, Los-Nr. 707, Versteigerung der Sammlung Emma Budge[2] |
| 07.02.1939 | Germanisches Nationalmuseum, erworben durch Kauf von Aaken (Gérard van Aaken Antiquitäten)[3] |
| 2017 | restituiert an Erben nach Emma Budge[4] |
| 2017 | Germanisches Nationalmuseum, erworben durch gütliche Einigung mit Erben nach Emma Budge[5] |
NS-verfolgungsbedingt entzogen
Der Husar wurde Emma Budge 1937 verfolgungsbedingt entzogen und 2017 an die Erben nach Emma Budge restituiert.
Siehe dazu:
Anne-Cathrin Schreck: „Eine öffentliche Verwertung der Gegenstände in Hamburg soll ausgeschlossen sein.“ Emma Budge und ihre Sammlung. In: Gekauft – Getauscht – Geraubt? Erwerbungen zwischen 1933 und 1945. Bearb. von Anne-Cathrin Schreck, Anja Ebert, Timo Saalmann. Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg (Kulturgeschichtliche Spaziergänge im Germanischen Nationalmuseum 18). Nürnberg 2017, S. 128–137, 205, Kat.Nr. 6.2., URL: http://books.ub.uni-heidelberg.de/arthistoricum/catalog/book/392.
[1] Emma Budge starb 1937.
[2] Verschiedener deutscher Kunstbesitz. Gemälde alter und neuerer Meister (zum größten Teil aus Sammlung Budge, Hamburg), Plastik, Bronzen, Möbel, Tapisserien, Textilien, Silber, Porzellan, Majoliken, Fayencen. Versteigerung am 6. und 7. Dezember 1937. Aukt.Kat. Hans W. Lange, Berlin, 6.–7. Dezember 1937, Losnr. 707: „Husar, stehend, in reich mit Gold verschnürter, gelber Uniform, mit rosa Dolman. Rote Schaftstiefel. Degen und Tasche, worauf zwei goldene, verschlungene C, an der Seite. Marke: Doppel-C mit Krone. Ludwigsburg, um 1775. H. 15,5 cm. (15)“, URL: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/lange1937_12_06/0126 [11.08.2017]. – LAB, A Rep. 243-04 Nr. 28, Versteigerungsmitschrift verschiedener Beitraggeber vom 6./7. Dezember 1937 (Zuschlag 100 RM). – S. auch die Suchmeldung in der LostArt-Datenbank des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste, http://www.lostart.de//DE/Verlust/428206 [03.12.2015].
[3] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu Ke 680, HG 9293 (Kaufpreis 240 RM). – HA GNM, GNM-Akten, K 132, Ankäufe 1939, Aaken an Kohlhaußen, GNM, 30.1.1939 (Nr. 1119); GNM-Akten K 3226, Beleg Nr. 335, Rechnung Aaken, 30.1.1939 für Einkäufe vom 19.1.1939.
[4] S. dazu Alfred Grimm (Hrsg.): Forschungsverbund Provenienzforschung Bayern, Tätigkeitsbericht 2016/2017, S. 66, URL: https://provenienzforschungsverbund-bayern.de/de/home [30.08.2018].
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| spätestens 1937 | Emma Budge, erworben von Unbekannte(r) Vorbesitzer [1] |
| 04.-06.10.1937 [angekündigt: 27.-29.09.1937] | ? Ramkoff, erworben auf der Auktion Graupe (Auktionshaus Paul Graupe), Berlin, Los-Nr. 76, Versteigerung der Sammlung Emma Budge[2] |
| zwischen 04.-06.10.1937 [angekündigt: 27.-29.09.1937] und 23.06.1953 | Verbleib unbekannt |
| 23.06.1953 | Germanisches Nationalmuseum, erworben durch Kauf von Eugene L. Garbáty[3] |
| 2013 | restituiert an Erben nach Emma Budge[4] |
| 2013 | Germanisches Nationalmuseum, erworben durch gütliche Einigung mit Erben nach Emma Budge[5] |
NS-verfolgungsbedingt entzogen. Einvernehmliche Lösung mit den Erben nach Emma Budge erfolgte bereits vor Projektbeginn (2013).
Erworben zusammen mit zugehörigem Pendant Pl.O. 2889.
Siehe dazu:
Anne-Cathrin Schreck: „Eine öffentliche Verwertung der Gegenstände in Hamburg soll ausgeschlossen sein.“ Emma Budge und ihre Sammlung. In: Gekauft – Getauscht – Geraubt? Erwerbungen zwischen 1933 und 1945. Bearb. von Anne-Cathrin Schreck, Anja Ebert, Timo Saalmann. Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg (Kulturgeschichtliche Spaziergänge im Germanischen Nationalmuseum 18). Nürnberg 2017, S. 128–137, 205, Kat.Nr. 6.1, URL: http://books.ub.uni-heidelberg.de/arthistoricum/catalog/book/392.
[1] Emma Budge starb 1937.
[2] Die Sammlung Emma Budge †, Hamburg. Aukt.Kat. Paul Graupe, Berlin, 27.–29. September 1937, URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/graupe1937_09_27 [19.07.2017], Los-Nr. 76 und 77. Die beiden Pendants Pl.O. 2888, Pl.O. 2889 sind im Aukt.Kat. zu einer gemeinsamen Los.-Nr. „76 u. 77“ zusammengefasst.
[3] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu Pl.O. 2888, 2889 (Kaufpreis 800 Dollar).
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| spätestens 1937 | Emma Budge, erworben von Unbekannte(r) Vorbesitzer [1] |
| 04.-06.10.1937 [angekündigt: 27.-29.09.1937] | ? Ramkoff, erworben auf der Auktion Graupe (Auktionshaus Paul Graupe), Berlin, Los-Nr. 77, Versteigerung der Sammlung Emma Budge[2] |
| zwischen 04.-06.10.1937 [angekündigt: 27.-29.09.1937] und 23.06.1953 | Verbleib unbekannt |
| 23.06.1953 | Germanisches Nationalmuseum, erworben durch Kauf von Eugene L. Garbáty[3] |
| 2013 | restituiert an Erben nach Emma Budge[4] |
| 2013 | Germanisches Nationalmuseum, erworben durch gütliche Einigung mit Erben nach Emma Budge[5] |
NS-verfolgungsbedingt entzogen. Einvernehmliche Lösung mit den Erben nach Emma Budge erfolgte bereits vor Projektbeginn (2013).
Erworben zusammen mit zugehörigem Pendant Pl.O. 2888.
Siehe dazu:
Anne-Cathrin Schreck: „Eine öffentliche Verwertung der Gegenstände in Hamburg soll ausgeschlossen sein.“ Emma Budge und ihre Sammlung. In: Gekauft – Getauscht – Geraubt? Erwerbungen zwischen 1933 und 1945. Bearb. von Anne-Cathrin Schreck, Anja Ebert, Timo Saalmann. Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg (Kulturgeschichtliche Spaziergänge im Germanischen Nationalmuseum 18). Nürnberg 2017, S. 128–137, 205, Kat.Nr. 6.1, URL: http://books.ub.uni-heidelberg.de/arthistoricum/catalog/book/392.
[1] Emma Budge starb 1937.
[2] Die Sammlung Emma Budge †, Hamburg. Aukt.Kat. Paul Graupe, Berlin, 27.–29. September 1937, URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/graupe1937_09_27 [19.07.2017], Los-Nr. 76 und 77. Die beiden Pendants Pl.O. 2888, Pl.O. 2889 sind im Aukt.Kat. zu einer gemeinsamen Los.-Nr. „76 u. 77“ zusammengefasst.
[3] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu Pl.O. 2888, 2889 (Kaufpreis 800 Dollar).
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| 02.-03.04.1889 | Unbekannte(r) Besitzer, erworben auf der Auktion Miethke (Galerie Miethke), Wien, Los-Nr. 682 [1] |
| zwischen 02.-03.04.1889 und spätestens 1937 | Verbleib unbekannt |
| spätestens 1937 | Emma Budge, erworben von Unbekannte(r) Vorbesitzer [2] |
| 04.-06.10.1937 [angekündigt: 27.-29.09.1937] | Knapp (Ferdinand Knapp Antiquitäten), erworben auf der Auktion Graupe (Auktionshaus Paul Graupe), Berlin, Los-Nr. 99, Versteigerung der Sammlung Emma Budge[3] |
| 17.10.1941 | Germanisches Nationalmuseum, erworben durch Kauf von Knapp (Ferdinand Knapp Antiquitäten)[4] |
| 2013 | restituiert an Erben nach Emma Budge[5] |
Erworben zusammen mit dem zugehörigen Pendant, Büste eines Mädchens, um 1760/65, Pl.O. 2805 (ehem.).
NS-verfolgungsbedingt entzogen. Einvernehmliche Lösung mit den Erben nach Emma Budge erfolgte bereits vor Projektbeginn (2013).
Siehe dazu:
Anne-Cathrin Schreck: „Eine öffentliche Verwertung der Gegenstände in Hamburg soll ausgeschlossen sein.“ Emma Budge und ihre Sammlung. In: Gekauft – Getauscht – Geraubt? Erwerbungen zwischen 1933 und 1945. Bearb. von Anne-Cathrin Schreck, Anja Ebert, Timo Saalmann. Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg (Kulturgeschichtliche Spaziergänge im Germanischen Nationalmuseum 18). Nürnberg 2017, S. 128–137, 205, Kat.Nr. 6.6, URL: http://books.ub.uni-heidelberg.de/arthistoricum/catalog/book/392.
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| 02.-03.04.1889 | Unbekannte(r) Besitzer, erworben auf der Auktion Miethke (Galerie Miethke), Wien, Los-Nr. 682 [1] |
| zwischen 02.-03.04.1889 und spätestens 1937 | Verbleib unbekannt |
| spätestens 1937 | Emma Budge, erworben von Unbekannte(r) Vorbesitzer [2] |
| 04.-06.10.1937 [angekündigt: 27.-29.09.1937] | Knapp (Ferdinand Knapp Antiquitäten), erworben auf der Auktion Graupe (Auktionshaus Paul Graupe), Berlin, Los-Nr. 99, Versteigerung der Sammlung Emma Budge[3] |
| 17.10.1941 | Germanisches Nationalmuseum, erworben durch Kauf von Knapp (Ferdinand Knapp Antiquitäten)[4] |
| 2013 | restituiert an Erben nach Emma Budge[5] |
Erworben zusammen mit dem zugehörigen Pendant, Büste eines Jünglings, um 1760/65, Pl.O. 2804 (ehem.).
NS-verfolgungsbedingt entzogen. Einvernehmliche Lösung mit den Erben nach Emma Budge erfolgte bereits vor Projektbeginn (2013).
Siehe dazu:
Anne-Cathrin Schreck: „Eine öffentliche Verwertung der Gegenstände in Hamburg soll ausgeschlossen sein.“ Emma Budge und ihre Sammlung. In: Gekauft – Getauscht – Geraubt? Erwerbungen zwischen 1933 und 1945. Bearb. von Anne-Cathrin Schreck, Anja Ebert, Timo Saalmann. Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg (Kulturgeschichtliche Spaziergänge im Germanischen Nationalmuseum 18). Nürnberg 2017, S. 128–137, 205, Kat.Nr. 6.6, URL: http://books.ub.uni-heidelberg.de/arthistoricum/catalog/book/392.











