Budge, Erben nach Emma

Inv.Nr.
Ke 680
Inv.Nr. (alt)
HG 9293
Zugangsregisternr.
ZR 1939/11
Material
Porzellan, bunt staffiert, Vergoldung
Maße
Höhe 16 cm
Breite 6,7 cm
Tiefe 6 cm
Durchmesser Boden 6 cm
Durchmesser Sammlungsetikett 1,8 cm
Sammlung
Kunsthandwerk bis 1800
Objektuntersuchung
auf der Unterseite: (teilweise abgerissener) Sammlungsaufkleber der Sammlung Budge (auf blauem Grund umlaufende Beschriftung "Sammlung * H [.E.]B. *", in der Mitte auf weißem Grund mit Bleistift eingetragene "499"), Dm. 1,7 cm
DatumProvenienz
spätestens 1937Emma Budge, erworben von Unbekannte(r) Vorbesitzer [1]
06.-07.12.1937Aaken (Gérard van Aaken Antiquitäten), erworben auf der Auktion Lange (Kunstauktionshaus Hans W. Lange), Berlin, Los-Nr. 707, Versteigerung der Sammlung Emma Budge[2]
07.02.1939Germanisches Nationalmuseum, erworben durch Kauf von Aaken (Gérard van Aaken Antiquitäten)[3]
2017restituiert an Erben nach Emma Budge[4]
2017Germanisches Nationalmuseum, erworben durch gütliche Einigung mit Erben nach Emma Budge[5]

NS-verfolgungsbedingt entzogen

 

Der Husar wurde Emma Budge 1937 verfolgungsbedingt entzogen und 2017 an die Erben nach Emma Budge restituiert.

 

Siehe dazu:

 

Anne-Cathrin Schreck: „Eine öffentliche Verwertung der Gegenstände in Hamburg soll ausgeschlossen sein.“ Emma Budge und ihre Sammlung. In: Gekauft – Getauscht – Geraubt? Erwerbungen zwischen 1933 und 1945. Bearb. von Anne-Cathrin Schreck, Anja Ebert, Timo Saalmann. Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg (Kulturgeschichtliche Spaziergänge im Germanischen Nationalmuseum 18). Nürnberg 2017, S. 128–137, 205, Kat.Nr. 6.2., URL: http://books.ub.uni-heidelberg.de/arthistoricum/catalog/book/392.



[1] Emma Budge starb 1937.

[2] Verschiedener deutscher Kunstbesitz. Gemälde alter und neuerer Meister (zum größten Teil aus Sammlung Budge, Hamburg), Plastik, Bronzen, Möbel, Tapisserien, Textilien, Silber, Porzellan, Majoliken, Fayencen. Versteigerung am 6. und 7. Dezember 1937. Aukt.Kat. Hans W. Lange, Berlin, 6.–7. Dezember 1937, Losnr. 707: „Husar, stehend, in reich mit Gold verschnürter, gelber Uniform, mit rosa Dolman. Rote Schaftstiefel. Degen und Tasche, worauf zwei goldene, verschlungene C, an der Seite. Marke: Doppel-C mit Krone. Ludwigsburg, um 1775. H. 15,5 cm. (15)“, URL: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/lange1937_12_06/0126 [11.08.2017]. – LAB, A Rep. 243-04 Nr. 28, Versteigerungsmitschrift verschiedener Beitraggeber vom 6./7. Dezember 1937 (Zuschlag 100 RM). – S. auch die Suchmeldung in der LostArt-Datenbank des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste, http://www.lostart.de//DE/Verlust/428206 [03.12.2015].

[3] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu Ke 680, HG 9293 (Kaufpreis 240 RM). – HA GNM, GNM-Akten, K 132, Ankäufe 1939, Aaken an Kohlhaußen, GNM, 30.1.1939 (Nr. 1119); GNM-Akten K 3226, Beleg Nr. 335, Rechnung Aaken, 30.1.1939 für Einkäufe vom 19.1.1939.  

[4] S. dazu Alfred Grimm (Hrsg.): Forschungsverbund Provenienzforschung Bayern, Tätigkeitsbericht 2016/2017, S. 66, URL: https://provenienzforschungsverbund-bayern.de/de/home [30.08.2018].

Bearbeitung
AE (Recherche)
ACS (Text und Recherche)
JK (Recherche)
Inv.Nr.
Pl.O. 2888
Zugangsregisternr.
ZR 1953/109-110
Material
weißer Ton, gebrannt
Maße
Höhe 36 cm
Breite 31 cm
Tiefe 21,5 cm
Sammlung
Skulptur bis 1800
Objektuntersuchung
nicht erfolgt
DatumProvenienz
spätestens 1937Emma Budge, erworben von Unbekannte(r) Vorbesitzer [1]
04.-06.10.1937 [angekündigt: 27.-29.09.1937]? Ramkoff, erworben auf der Auktion Graupe (Auktionshaus Paul Graupe), Berlin, Los-Nr. 76, Versteigerung der Sammlung Emma Budge[2]
zwischen 04.-06.10.1937 [angekündigt: 27.-29.09.1937] und 23.06.1953Verbleib unbekannt
23.06.1953Germanisches Nationalmuseum, erworben durch Kauf von Eugene L. Garbáty[3]
2013restituiert an Erben nach Emma Budge[4]
2013Germanisches Nationalmuseum, erworben durch gütliche Einigung mit Erben nach Emma Budge[5]

NS-verfolgungsbedingt entzogen. Einvernehmliche Lösung mit den Erben nach Emma Budge erfolgte bereits vor Projektbeginn (2013).

 

Erworben zusammen mit zugehörigem Pendant Pl.O. 2889.

Siehe dazu:

Anne-Cathrin Schreck: „Eine öffentliche Verwertung der Gegenstände in Hamburg soll ausgeschlossen sein.“ Emma Budge und ihre Sammlung. In: Gekauft – Getauscht – Geraubt? Erwerbungen zwischen 1933 und 1945. Bearb. von Anne-Cathrin Schreck, Anja Ebert, Timo Saalmann. Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg (Kulturgeschichtliche Spaziergänge im Germanischen Nationalmuseum 18). Nürnberg 2017, S. 128–137, 205, Kat.Nr. 6.1, URL: http://books.ub.uni-heidelberg.de/arthistoricum/catalog/book/392.

 

[1] Emma Budge starb 1937.

[2] Die Sammlung Emma Budge †, Hamburg. Aukt.Kat. Paul Graupe, Berlin, 27.–29. September 1937, URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/graupe1937_09_27 [19.07.2017], Los-Nr. 76 und 77. Die beiden Pendants Pl.O. 2888, Pl.O. 2889 sind im Aukt.Kat. zu einer gemeinsamen Los.-Nr. „76 u. 77“ zusammengefasst.

[3] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu Pl.O. 2888, 2889 (Kaufpreis 800 Dollar).

Bearbeitung
ACS
AE
Inv.Nr.
Pl.O. 2889
Zugangsregisternr.
ZR 1953/109-110
Material
weißer Ton, gebrannt
Maße
Höhe 38 cm
Breite 31,5 cm
Tiefe 21 cm
Sammlung
Skulptur bis 1800
Objektuntersuchung
nicht erfolgt
DatumProvenienz
spätestens 1937Emma Budge, erworben von Unbekannte(r) Vorbesitzer [1]
04.-06.10.1937 [angekündigt: 27.-29.09.1937] ? Ramkoff, erworben auf der Auktion Graupe (Auktionshaus Paul Graupe), Berlin, Los-Nr. 77, Versteigerung der Sammlung Emma Budge[2]
zwischen 04.-06.10.1937 [angekündigt: 27.-29.09.1937] und 23.06.1953Verbleib unbekannt
23.06.1953Germanisches Nationalmuseum, erworben durch Kauf von Eugene L. Garbáty[3]
2013restituiert an Erben nach Emma Budge[4]
2013Germanisches Nationalmuseum, erworben durch gütliche Einigung mit Erben nach Emma Budge[5]

NS-verfolgungsbedingt entzogen. Einvernehmliche Lösung mit den Erben nach Emma Budge erfolgte bereits vor Projektbeginn (2013).

 

Erworben zusammen mit zugehörigem Pendant Pl.O. 2888.

Siehe dazu:

Anne-Cathrin Schreck: „Eine öffentliche Verwertung der Gegenstände in Hamburg soll ausgeschlossen sein.“ Emma Budge und ihre Sammlung. In: Gekauft – Getauscht – Geraubt? Erwerbungen zwischen 1933 und 1945. Bearb. von Anne-Cathrin Schreck, Anja Ebert, Timo Saalmann. Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg (Kulturgeschichtliche Spaziergänge im Germanischen Nationalmuseum 18). Nürnberg 2017, S. 128–137, 205, Kat.Nr. 6.1, URL: http://books.ub.uni-heidelberg.de/arthistoricum/catalog/book/392.

 

[1] Emma Budge starb 1937.

[2] Die Sammlung Emma Budge †, Hamburg. Aukt.Kat. Paul Graupe, Berlin, 27.–29. September 1937, URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/graupe1937_09_27 [19.07.2017], Los-Nr. 76 und 77. Die beiden Pendants Pl.O. 2888, Pl.O. 2889 sind im Aukt.Kat. zu einer gemeinsamen Los.-Nr. „76 u. 77“ zusammengefasst.

[3] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu Pl.O. 2888, 2889 (Kaufpreis 800 Dollar).

Bearbeitung
ACS
AE
Inv.Nr.
Pl.O. 2804 (ehem.)
Zugangsregisternr.
ZR 1941/83
Künstler (frühere Zuschreibung)
Messerschmidt, Franz Xaver (1736-1783)
Material
Büste: Blei (grünlich-grau mit bräunlicher Patina); Sockel: Holz - Hohlguß, Haare punziert, geschweifter Sockel dunkelgrün lackiert
Maße
Höhe 22,8 cm
Höhe mit Sockel 34 cm
Wandstärke 0,6-1,4 cm
Sammlung
Skulptur bis 1800
DatumProvenienz
02.-03.04.1889Unbekannte(r) Besitzer, erworben auf der Auktion Miethke (Galerie Miethke), Wien, Los-Nr. 682 [1]
zwischen 02.-03.04.1889 und spätestens 1937Verbleib unbekannt
spätestens 1937Emma Budge, erworben von Unbekannte(r) Vorbesitzer [2]
04.-06.10.1937 [angekündigt: 27.-29.09.1937]Knapp (Ferdinand Knapp Antiquitäten), erworben auf der Auktion Graupe (Auktionshaus Paul Graupe), Berlin, Los-Nr. 99, Versteigerung der Sammlung Emma Budge[3]
17.10.1941Germanisches Nationalmuseum, erworben durch Kauf von Knapp (Ferdinand Knapp Antiquitäten)[4]
2013restituiert an Erben nach Emma Budge[5]

Erworben zusammen mit dem zugehörigen Pendant, Büste eines Mädchens, um 1760/65, Pl.O. 2805 (ehem.).

NS-verfolgungsbedingt entzogen. Einvernehmliche Lösung mit den Erben nach Emma Budge erfolgte bereits vor Projektbeginn (2013).

 

Siehe dazu:

Anne-Cathrin Schreck: „Eine öffentliche Verwertung der Gegenstände in Hamburg soll ausgeschlossen sein.“ Emma Budge und ihre Sammlung. In: Gekauft – Getauscht – Geraubt? Erwerbungen zwischen 1933 und 1945. Bearb. von Anne-Cathrin Schreck, Anja Ebert, Timo Saalmann. Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg (Kulturgeschichtliche Spaziergänge im Germanischen Nationalmuseum 18). Nürnberg 2017, S. 128–137, 205, Kat.Nr. 6.6, URL: http://books.ub.uni-heidelberg.de/arthistoricum/catalog/book/392.

Bearbeitung
ACS
Inv.Nr.
Pl.O. 2805 (ehem.)
Zugangsregisternr.
ZR 1941/83
Künstler (frühere Zuschreibung)
Messerschmidt, Franz Xaver (1736-1783)
Material
Büste: Blei (grünlich-grau mit bräunlicher Patina); Sockel: Holz - Hohlguß, Haare punziert, geschweifter Sockel dunkelgrün lackiert
Maße
Höhe 24 cm
Höhe mit Sockel 34,7 cm
Wandstärke 1-1,5 cm
Sammlung
Skulptur bis 1800
DatumProvenienz
02.-03.04.1889Unbekannte(r) Besitzer, erworben auf der Auktion Miethke (Galerie Miethke), Wien, Los-Nr. 682 [1]
zwischen 02.-03.04.1889 und spätestens 1937Verbleib unbekannt
spätestens 1937Emma Budge, erworben von Unbekannte(r) Vorbesitzer [2]
04.-06.10.1937 [angekündigt: 27.-29.09.1937]Knapp (Ferdinand Knapp Antiquitäten), erworben auf der Auktion Graupe (Auktionshaus Paul Graupe), Berlin, Los-Nr. 99, Versteigerung der Sammlung Emma Budge[3]
17.10.1941Germanisches Nationalmuseum, erworben durch Kauf von Knapp (Ferdinand Knapp Antiquitäten)[4]
2013restituiert an Erben nach Emma Budge[5]

Erworben zusammen mit dem zugehörigen Pendant, Büste eines Jünglings, um 1760/65, Pl.O. 2804 (ehem.).

NS-verfolgungsbedingt entzogen. Einvernehmliche Lösung mit den Erben nach Emma Budge erfolgte bereits vor Projektbeginn (2013).

 

Siehe dazu:

Anne-Cathrin Schreck: „Eine öffentliche Verwertung der Gegenstände in Hamburg soll ausgeschlossen sein.“ Emma Budge und ihre Sammlung. In: Gekauft – Getauscht – Geraubt? Erwerbungen zwischen 1933 und 1945. Bearb. von Anne-Cathrin Schreck, Anja Ebert, Timo Saalmann. Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg (Kulturgeschichtliche Spaziergänge im Germanischen Nationalmuseum 18). Nürnberg 2017, S. 128–137, 205, Kat.Nr. 6.6, URL: http://books.ub.uni-heidelberg.de/arthistoricum/catalog/book/392.

Bearbeitung
ACS