Heiland, Paul
Der Kunsthistoriker Paul Heiland, Sohn des Potsdamer Seidenfabrikanten Wilhelm Heiland und dessen Ehefrau Clara Pignol, hatte sich als Sammler insbesondere auf Fayence spezialisiert. Daneben legte er auch eine Sammlung zu Berliner Eisenguss an, die er dem Germanischen Nationalmuseum vermachte. Auch ein Teil seiner Fayence-Sammlung, die die städtischen Kunstsammlungen Nürnberg 1928 übernommen hatten, befindet sich heute als Leihgabe im Germanischen Nationalmuseum; das Museum selbst hatte den Ankauf einige Jahre zuvor abgelehnt. Anfang der 1930er Jahre vermittelte Paul Heiland auch den Verkauf eines Teils der Fayence-Sammlung Igo Levis an die Stadt Nürnberg. Einen weiteren Teil der Heilandschen Fayence-Sammlung kaufte 1925 das Märkische Museum in Berlin, einen Großteil seiner Sammlung vermachte Heiland testamentarisch dem Bayerischen Nationalmuseum.
Teile seiner Sammlungen verzeichnete Heiland in vier Inventarbüchern, die sich heute im Archiv des Bayerischen Nationalmuseums befinden. Die Inventarbände enthalten zum Großteil Einträge zur Fayence-Sammlung, daneben aber auch 26 Gusseisen-Objekte. Zu den meisten sind die Vorbesitzer vermerkt, bei einem kleineren Teil auch das Ankaufsdatum (in der Regel 1916/17). Wann das Inventar erstellt wurde, ließ sich nicht rekonstruieren. Weitere Objekte sind in einer Publikation zu Eisenkunstguss von 1917 verzeichnet. Laut Unterlagen im Historischen Archiv kamen mit der Sammlung Karteikarten ins Haus, die jedoch derzeit nicht auffindbar und möglicherweise im Krieg untergegangen sind. Da Heiland bereits im September 1933 verstarb, kann vermutet werden, dass die Gusseisensammlung im Wesentlichen vor 1933 entstand. Die Gusseisen-Sammlung Heiland im Germanischen Nationalmuseum umfasst insgesamt 388 Objekte, die heute auf die Sammlungen „Skulptur bis 1800“ (160 Objekte), „Kunst und Kunsthandwerk 19. bis 21. Jahrhundert“ (124 Objekte) und „Textilien, Kleidung und Schmuck“ (104 Schmuckobjekte) aufgeteilt sind.
Quellen
München, Bayerisches Nationalmuseum, Archiv, Inventarbücher der Sammlung Heiland
Nürnberg, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam; GNM-Akten K 426, Sonderakten
Literatur
Silvia Glaser: Nürnberger Fayencen. Geschichte und Erzeugnisse einer Manufaktur in der Reichsstadt. Bestandskatalog des Germanischen Nationalmuseums. Nürnberg 2017, S. 24–26
Martin Krieger: Paul Heiland zum Gedächtnis. In: Keramos 25, 1964, S. 3–24
Hans Rupé: Katalog süddeutscher und mitteldeutscher Fayencen aus dem Vermächtnis Dr. Paul Heiland. München 1934
Hermann Schmitz: Berliner Eisenkunstguß. Festschrift zum fünfzigjährigen Bestehen des königlichen Kunstgewerbemuseums 1867–1917. München 1917
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| spätestens 1917 | Paul Heiland, München, erworben von Unbekannte(r) Vorbesitzer [1] |
| Februar 1934 | Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Paul Heiland[2] |
Von Paul Heiland, der am 21. September 1933 in Potsdam verstorben war, erhielt das Germanische Nationalmuseum im Februar 1934 im Erbgang dessen rund 380 Objekte umfassende Gusseisensammlung. 12 Objekte lassen sich bereits 1917 im Besitz Heilands nachweisen. Damals wurden sie in einer Publikation zu Eisenkunstguss als Objekte der Sammlung Paul Heiland publiziert (HG 8858, HG 8859, HG 8881, HG 8883, HG 8926, Pl.O. 2679, T 3869, T 3875, T 3899, T 3913, T 3920, T 3942).
Eine Inventarkartei, die mit der Sammlung ans Haus gekommen sein soll, ist derzeit nicht auffindbar und möglicherweise im Krieg untergegangen.[3]
[1] Hermann Schmitz: Berliner Eisenkunstguß. Festschrift zum fünfzigjährigen Bestehen des königlichen Kunstgewerbemuseums 1867–1917. München 1917, Taf. 29, 30, 33–39.
[2] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu T 3869. – Im Testament vom 29.5.1923 hatte Heiland seine Gusseisensammlung dem GNM vermacht, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 47, Testamentsvollstrecker Gerhard Rumpf, Potsdam, an Zimmermann, GNM, [vor dem 10.]10.1933 (Nr. 6152). Die Sammlung traf im Februar 1934 im Museum ein (s. dazu HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18, Heerwagen, GNM an Rumpf, 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig)); der Eintrag im Zugangsregister erfolgte am 30.8.1934. – S. zum Erwerb der Sammlung auch den Eintrag zu Paul Heiland.
[3] Mit Schreiben vom 13.2.1934 kündigte Testamentsvollstrecker Rumpf die Übersendung eines „von Dr. Heiland aufgestellten Zettel-Katalog[es] der einzelnen zur Eisensammlung gehörigen Gegenstände“ an. Das Museum bestätigte den Empfang, zusammen mit dem der Eisensammlung selbst, am 22.2.1934, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18–19, Schriftwechsel Rumpf mit GNM, 13.2.1934 (Nr. 986), 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig).
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| spätestens 1917 | Paul Heiland, München, erworben von Unbekannte(r) Vorbesitzer [1] |
| Februar 1934 | Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Paul Heiland[2] |
Von Paul Heiland, der am 21. September 1933 in Potsdam verstorben war, erhielt das Germanische Nationalmuseum im Februar 1934 im Erbgang dessen rund 380 Objekte umfassende Gusseisensammlung. 12 Objekte lassen sich bereits 1917 im Besitz Heilands nachweisen. Damals wurden sie in einer Publikation zu Eisenkunstguss als Objekte der Sammlung Paul Heiland publiziert (HG 8858, HG 8859, HG 8881, HG 8883, HG 8926, Pl.O. 2679, T 3869, T 3875, T 3899, T 3913, T 3920, T 3942).
Eine Inventarkartei, die mit der Sammlung ans Haus gekommen sein soll, ist derzeit nicht auffindbar und möglicherweise im Krieg untergegangen.[3]
[1] Hermann Schmitz: Berliner Eisenkunstguß. Festschrift zum fünfzigjährigen Bestehen des königlichen Kunstgewerbemuseums 1867–1917. München 1917, Taf. 29, 30, 33–39.
[2] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu T 3875. – Im Testament vom 29.5.1923 hatte Heiland seine Gusseisensammlung dem GNM vermacht, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 47, Testamentsvollstrecker Gerhard Rumpf, Potsdam, an Zimmermann, GNM, [vor dem 10.]10.1933 (Nr. 6152). Die Sammlung traf im Februar 1934 im Museum ein (s. dazu HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18, Heerwagen, GNM an Rumpf, 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig)); der Eintrag im Zugangsregister erfolgte am 30.8.1934. – S. zum Erwerb der Sammlung auch den Eintrag zu Paul Heiland.
[3] Mit Schreiben vom 13.2.1934 kündigte Testamentsvollstrecker Rumpf die Übersendung eines „von Dr. Heiland aufgestellten Zettel-Katalog[es] der einzelnen zur Eisensammlung gehörigen Gegenstände“ an. Das Museum bestätigte den Empfang, zusammen mit dem der Eisensammlung selbst, am 22.2.1934, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18–19, Schriftwechsel Rumpf mit GNM, 13.2.1934 (Nr. 986), 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig).
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| spätestens 1917 | Paul Heiland, München, erworben von Unbekannte(r) Vorbesitzer [1] |
| Februar 1934 | Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Paul Heiland[2] |
Von Paul Heiland, der am 21. September 1933 in Potsdam verstorben war, erhielt das Germanische Nationalmuseum im Februar 1934 im Erbgang dessen rund 380 Objekte umfassende Gusseisensammlung. 12 Objekte lassen sich bereits 1917 im Besitz Heilands nachweisen. Damals wurden sie in einer Publikation zu Eisenkunstguss als Objekte der Sammlung Paul Heiland publiziert (HG 8858, HG 8859, HG 8881, HG 8883, HG 8926, Pl.O. 2679, T 3869, T 3875, T 3899, T 3913, T 3920, T 3942).
Eine Inventarkartei, die mit der Sammlung ans Haus gekommen sein soll, ist derzeit nicht auffindbar und möglicherweise im Krieg untergegangen.[3]
[1]Hermann Schmitz: Berliner Eisenkunstguß. Festschrift zum fünfzigjährigen Bestehen des königlichen Kunstgewerbemuseums 1867–1917. München 1917, Taf. 29, 30, 33–39.
[2] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu HG 8881. – Im Testament vom 29.5.1923 hatte Heiland seine Gusseisensammlung dem GNM vermacht, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 47, Testamentsvollstrecker Gerhard Rumpf, Potsdam, an Zimmermann, GNM, [vor dem 10.]10.1933 (Nr. 6152). Die Sammlung traf im Februar 1934 im Museum ein (s. dazu HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18, Heerwagen, GNM an Rumpf, 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig)); der Eintrag im Zugangsregister erfolgte am 30.8.1934. – S. zum Erwerb der Sammlung auch den Eintrag zu Paul Heiland.
[3] Mit Schreiben vom 13.2.1934 kündigte Testamentsvollstrecker Rumpf die Übersendung eines „von Dr. Heiland aufgestellten Zettel-Katalog[es] der einzelnen zur Eisensammlung gehörigen Gegenstände“ an. Das Museum bestätigte den Empfang, zusammen mit dem der Eisensammlung selbst, am 22.2.1934, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18–19, Schriftwechsel Rumpf mit GNM, 13.2.1934 (Nr. 986), 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig).
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| spätestens 1917 | Paul Heiland, München, erworben von Unbekannte(r) Vorbesitzer [1] |
| Februar 1934 | Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Paul Heiland[2] |
Von Paul Heiland, der am 21. September 1933 in Potsdam verstorben war, erhielt das Germanische Nationalmuseum im Februar 1934 im Erbgang dessen rund 380 Objekte umfassende Gusseisensammlung. 12 Objekte lassen sich bereits 1917 im Besitz Heilands nachweisen. Damals wurden sie in einer Publikation zu Eisenkunstguss als Objekte der Sammlung Paul Heiland publiziert (HG 8858, HG 8859, HG 8881, HG 8883, HG 8926, Pl.O. 2679, T 3869, T 3875, T 3899, T 3913, T 3920, T 3942).
Eine Inventarkartei, die mit der Sammlung ans Haus gekommen sein soll, ist derzeit nicht auffindbar und möglicherweise im Krieg untergegangen.[3]
[1] Hermann Schmitz: Berliner Eisenkunstguß. Festschrift zum fünfzigjährigen Bestehen des königlichen Kunstgewerbemuseums 1867–1917. München 1917, Taf. 29, 30, 33–39.
[2] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu HG 8883. – Im Testament vom 29.5.1923 hatte Heiland seine Gusseisensammlung dem GNM vermacht, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 47, Testamentsvollstrecker Gerhard Rumpf, Potsdam, an Zimmermann, GNM, [vor dem 10.]10.1933 (Nr. 6152). Die Sammlung traf im Februar 1934 im Museum ein (s. dazu HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18, Heerwagen, GNM an Rumpf, 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig)); der Eintrag im Zugangsregister erfolgte am 30.8.1934. – S. zum Erwerb der Sammlung auch den Eintrag zu Paul Heiland.
[3] Mit Schreiben vom 13.2.1934 kündigte Testamentsvollstrecker Rumpf die Übersendung eines „von Dr. Heiland aufgestellten Zettel-Katalog[es] der einzelnen zur Eisensammlung gehörigen Gegenstände“ an. Das Museum bestätigte den Empfang, zusammen mit dem der Eisensammlung selbst, am 22.2.1934, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18–19, Schriftwechsel Rumpf mit GNM, 13.2.1934 (Nr. 986), 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig).
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| spätestens 1917 | Paul Heiland, München, erworben von Unbekannte(r) Vorbesitzer [1] |
| Februar 1934 | Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Paul Heiland[2] |
Von Paul Heiland, der am 21. September 1933 in Potsdam verstorben war, erhielt das Germanische Nationalmuseum im Februar 1934 im Erbgang dessen rund 380 Objekte umfassende Gusseisensammlung. 12 Objekte lassen sich bereits 1917 im Besitz Heilands nachweisen. Damals wurden sie in einer Publikation zu Eisenkunstguss als Objekte der Sammlung Paul Heiland publiziert (HG 8858, HG 8859, HG 8881, HG 8883, HG 8926, Pl.O. 2679, T 3869, T 3875, T 3899, T 3913, T 3920, T 3942).
Eine Inventarkartei, die mit der Sammlung ans Haus gekommen sein soll, ist derzeit nicht auffindbar und möglicherweise im Krieg untergegangen.[3]
[1] Hermann Schmitz: Berliner Eisenkunstguß. Festschrift zum fünfzigjährigen Bestehen des königlichen Kunstgewerbemuseums 1867–1917. München 1917, Taf. 29, 30, 33–39.
[2] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu HG 8926. – Im Testament vom 29.5.1923 hatte Heiland seine Gusseisensammlung dem GNM vermacht, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 47, Testamentsvollstrecker Gerhard Rumpf, Potsdam, an Zimmermann, GNM, [vor dem 10.]10.1933 (Nr. 6152). Die Sammlung traf im Februar 1934 im Museum ein (s. dazu HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18, Heerwagen, GNM an Rumpf, 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig)); der Eintrag im Zugangsregister erfolgte am 30.8.1934. – S. zum Erwerb der Sammlung auch den Eintrag zu Paul Heiland.
[3] Mit Schreiben vom 13.2.1934 kündigte Testamentsvollstrecker Rumpf die Übersendung eines „von Dr. Heiland aufgestellten Zettel-Katalog[es] der einzelnen zur Eisensammlung gehörigen Gegenstände“ an. Das Museum bestätigte den Empfang, zusammen mit dem der Eisensammlung selbst, am 22.2.1934, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18–19, Schriftwechsel Rumpf mit GNM, 13.2.1934 (Nr. 986), 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig).
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| spätestens 1917 | Paul Heiland, München, erworben von Unbekannte(r) Vorbesitzer [1] |
| Februar 1934 | Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Paul Heiland[2] |
Von Paul Heiland, der am 21. September 1933 in Potsdam verstorben war, erhielt das Germanische Nationalmuseum im Februar 1934 im Erbgang dessen rund 380 Objekte umfassende Gusseisensammlung. 12 Objekte lassen sich bereits 1917 im Besitz Heilands nachweisen. Damals wurden sie in einer Publikation zu Eisenkunstguss als Objekte der Sammlung Paul Heiland publiziert (HG 8858, HG 8859, HG 8881, HG 8883, HG 8926, Pl.O. 2679, T 3869, T 3875, T 3899, T 3913, T 3920, T 3942).
Eine Inventarkartei, die mit der Sammlung ans Haus gekommen sein soll, ist derzeit nicht auffindbar und möglicherweise im Krieg untergegangen.[3]
[1] Hermann Schmitz: Berliner Eisenkunstguß. Festschrift zum fünfzigjährigen Bestehen des königlichen Kunstgewerbemuseums 1867–1917. München 1917, Taf. 29, 30, 33–39.
[2] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu T 3899. – Im Testament vom 29.5.1923 hatte Heiland seine Gusseisensammlung dem GNM vermacht, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 47, Testamentsvollstrecker Gerhard Rumpf, Potsdam, an Zimmermann, GNM, [vor dem 10.]10.1933 (Nr. 6152). Die Sammlung traf im Februar 1934 im Museum ein (s. dazu HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18, Heerwagen, GNM an Rumpf, 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig)); der Eintrag im Zugangsregister erfolgte am 30.8.1934. – S. zum Erwerb der Sammlung auch den Eintrag zu Paul Heiland.
[3] Mit Schreiben vom 13.2.1934 kündigte Testamentsvollstrecker Rumpf die Übersendung eines „von Dr. Heiland aufgestellten Zettel-Katalog[es] der einzelnen zur Eisensammlung gehörigen Gegenstände“ an. Das Museum bestätigte den Empfang, zusammen mit dem der Eisensammlung selbst, am 22.2.1934, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18–19, Schriftwechsel Rumpf mit GNM, 13.2.1934 (Nr. 986), 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig).
| Datum | Provenienz |
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| spätestens 1917 | Paul Heiland, München, erworben von Unbekannte(r) Vorbesitzer [1] |
| Februar 1934 | Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Paul Heiland[2] |
Von Paul Heiland, der am 21. September 1933 in Potsdam verstorben war, erhielt das Germanische Nationalmuseum im Februar 1934 im Erbgang dessen rund 380 Objekte umfassende Gusseisensammlung. 12 Objekte lassen sich bereits 1917 im Besitz Heilands nachweisen. Damals wurden sie in einer Publikation zu Eisenkunstguss als Objekte der Sammlung Paul Heiland publiziert (HG 8858, HG 8859, HG 8881, HG 8883, HG 8926, Pl.O. 2679, T 3869, T 3875, T 3899, T 3913, T 3920, T 3942).
Eine Inventarkartei, die mit der Sammlung ans Haus gekommen sein soll, ist derzeit nicht auffindbar und möglicherweise im Krieg untergegangen.[3]
[1] Hermann Schmitz: Berliner Eisenkunstguß. Festschrift zum fünfzigjährigen Bestehen des königlichen Kunstgewerbemuseums 1867–1917. München 1917, Taf. 29, 30, 33–39.
[2] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu T 3913. – Im Testament vom 29.5.1923 hatte Heiland seine Gusseisensammlung dem GNM vermacht, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 47, Testamentsvollstrecker Gerhard Rumpf, Potsdam, an Zimmermann, GNM, [vor dem 10.]10.1933 (Nr. 6152). Die Sammlung traf im Februar 1934 im Museum ein (s. dazu HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18, Heerwagen, GNM an Rumpf, 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig)); der Eintrag im Zugangsregister erfolgte am 30.8.1934. – S. zum Erwerb der Sammlung auch den Eintrag zu Paul Heiland.
[3] Mit Schreiben vom 13.2.1934 kündigte Testamentsvollstrecker Rumpf die Übersendung eines „von Dr. Heiland aufgestellten Zettel-Katalog[es] der einzelnen zur Eisensammlung gehörigen Gegenstände“ an. Das Museum bestätigte den Empfang, zusammen mit dem der Eisensammlung selbst, am 22.2.1934, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18–19, Schriftwechsel Rumpf mit GNM, 13.2.1934 (Nr. 986), 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig).
| Datum | Provenienz |
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| spätestens 1917 | Paul Heiland, München, erworben von Unbekannte(r) Vorbesitzer [1] |
| Februar 1934 | Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Paul Heiland[2] |
Von Paul Heiland, der am 21. September 1933 in Potsdam verstorben war, erhielt das Germanische Nationalmuseum im Februar 1934 im Erbgang dessen rund 380 Objekte umfassende Gusseisensammlung. 12 Objekte lassen sich bereits 1917 im Besitz Heilands nachweisen. Damals wurden sie in einer Publikation zu Eisenkunstguss als Objekte der Sammlung Paul Heiland publiziert (HG 8858, HG 8859, HG 8881, HG 8883, HG 8926, Pl.O. 2679, T 3869, T 3875, T 3899, T 3913, T 3920, T 3942).
Eine Inventarkartei, die mit der Sammlung ans Haus gekommen sein soll, ist derzeit nicht auffindbar und möglicherweise im Krieg untergegangen.[3]
[1] Hermann Schmitz: Berliner Eisenkunstguß. Festschrift zum fünfzigjährigen Bestehen des königlichen Kunstgewerbemuseums 1867–1917. München 1917, Taf. 29, 30, 33–39.
[2] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu T 3920. – Im Testament vom 29.5.1923 hatte Heiland seine Gusseisensammlung dem GNM vermacht, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 47, Testamentsvollstrecker Gerhard Rumpf, Potsdam, an Zimmermann, GNM, [vor dem 10.]10.1933 (Nr. 6152). Die Sammlung traf im Februar 1934 im Museum ein (s. dazu HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18, Heerwagen, GNM an Rumpf, 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig)); der Eintrag im Zugangsregister erfolgte am 30.8.1934. – S. zum Erwerb der Sammlung auch den Eintrag zu Paul Heiland.
[3] Mit Schreiben vom 13.2.1934 kündigte Testamentsvollstrecker Rumpf die Übersendung eines „von Dr. Heiland aufgestellten Zettel-Katalog[es] der einzelnen zur Eisensammlung gehörigen Gegenstände“ an. Das Museum bestätigte den Empfang, zusammen mit dem der Eisensammlung selbst, am 22.2.1934, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18–19, Schriftwechsel Rumpf mit GNM, 13.2.1934 (Nr. 986), 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig).
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| spätestens 1917 | Paul Heiland, München, erworben von Unbekannte(r) Vorbesitzer [1] |
| Februar 1934 | Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Paul Heiland[2] |
Von Paul Heiland, der am 21. September 1933 in Potsdam verstorben war, erhielt das Germanische Nationalmuseum im Februar 1934 im Erbgang dessen rund 380 Objekte umfassende Gusseisensammlung. 12 Objekte lassen sich bereits 1917 im Besitz Heilands nachweisen. Damals wurden sie in einer Publikation zu Eisenkunstguss als Objekte der Sammlung Paul Heiland publiziert (HG 8858, HG 8859, HG 8881, HG 8883, HG 8926, Pl.O. 2679, T 3869, T 3875, T 3899, T 3913, T 3920, T 3942).
Eine Inventarkartei, die mit der Sammlung ans Haus gekommen sein soll, ist derzeit nicht auffindbar und möglicherweise im Krieg untergegangen.[3]
[1] Hermann Schmitz: Berliner Eisenkunstguß. Festschrift zum fünfzigjährigen Bestehen des königlichen Kunstgewerbemuseums 1867–1917. München 1917, Taf. 29, 30, 33–39.
[2] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu T 3942. – Im Testament vom 29.5.1923 hatte Heiland seine Gusseisensammlung dem GNM vermacht, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 47, Testamentsvollstrecker Gerhard Rumpf, Potsdam, an Zimmermann, GNM, [vor dem 10.]10.1933 (Nr. 6152). Die Sammlung traf im Februar 1934 im Museum ein (s. dazu HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18, Heerwagen, GNM an Rumpf, 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig)); der Eintrag im Zugangsregister erfolgte am 30.8.1934. – S. zum Erwerb der Sammlung auch den Eintrag zu Paul Heiland.
[3] Mit Schreiben vom 13.2.1934 kündigte Testamentsvollstrecker Rumpf die Übersendung eines „von Dr. Heiland aufgestellten Zettel-Katalog[es] der einzelnen zur Eisensammlung gehörigen Gegenstände“ an. Das Museum bestätigte den Empfang, zusammen mit dem der Eisensammlung selbst, am 22.2.1934, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18–19, Schriftwechsel Rumpf mit GNM, 13.2.1934 (Nr. 986), 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig).
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| spätestens 1917 | Paul Heiland, München, erworben durch Schenkung von Hedwig Gödeking [?], Potsdam [1] |
| Februar 1934 | Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Paul Heiland[2] |
Der Federhalterständer (HG 8858) und der zugehörige Federhalter (HG 8859) wurden 1934 mit der rund 380 Objekte umfassenden Gusseisensammlung Heiland im Erbgang erworben. Heiland war am 21. September 1933 in Potsdam verstorben.
Die beiden Objekte sind im Inventarbuch Heilands unter Nummer 16 als „Federhalterständer“ mit ausführlicher Beschreibung, Nennung der Marke („Devaranne A K“) und den Maßen 19,5 x 11 x 18 cm verzeichnet.
Zur Herkunft ist dort vermerkt, es handele sich um ein „Geschenk von Fräulein Hedwig Gödeking [?], Potsdam aus dem Nachlass ihrer Eltern“. Ein Datum ist nicht dazu angegeben, doch muss die Schenkung vor 1917 erfolgt sein, da die beiden Objekte damals in einer Publikation zu Eisenkunstguss als Objekte der Sammlung Paul Heiland publiziert wurden, zusammen mit 10 weiteren heute im Museum befindlichen Objekten (HG 8881, HG 8883, HG 8926, Pl.O. 2679, T 3869, T 3875, T 3899, T 3913, T 3920, T 3942).[3]
Eine Inventarkartei, die mit der Sammlung ans Haus gekommen sein soll, ist derzeit nicht auffindbar und möglicherweise im Krieg untergegangen.[4]
[1] München, Bayerisches Nationalmuseum, Archiv, Inventarbücher Sammlung Heiland, hier Inventarbuch zur Gusseisensammlung, Nr. 16.
[2] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu HG 8858, HG 8859. –Im Testament vom 29.5.1923 hatte Heiland seine Gusseisensammlung dem GNM vermacht, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 47, Testamentsvollstrecker Gerhard Rumpf, Potsdam, an Zimmermann, GNM, [vor dem 10.]10.1933 (Nr. 6152). Die Sammlung traf im Februar 1934 im Museum ein (s. dazu HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18, Heerwagen, GNM an Rumpf, 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig)); der Eintrag im Zugangsregister erfolgte am 30.8.1934. – S. zum Erwerb der Sammlung auch den Eintrag zu Paul Heiland.
[3] Hermann Schmitz: Berliner Eisenkunstguß. Festschrift zum fünfzigjährigen Bestehen des königlichen Kunstgewerbemuseums 1867–1917. München 1917, Taf. 29. – Im o.g. Inventarbuch der Sammlung Heiland ist unter Nr. 16 vermerkt: „Ausstellung Berlin 1917, No. 936 a“ und „Abb. Schmitz, S. 29,5“.
[4] Mit Schreiben vom 13.2.1934 kündigte Testamentsvollstrecker Rumpf die Übersendung eines „von Dr. Heiland aufgestellten Zettel-Katalog[es] der einzelnen zur Eisensammlung gehörigen Gegenstände“ an. Das Museum bestätigte den Empfang, zusammen mit dem der Eisensammlung selbst, am 22.2.1934, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18–19, Schriftwechsel Rumpf mit GNM, 13.2.1934 (Nr. 986), 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig).
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| spätestens 1917 | Paul Heiland, München, erworben durch Schenkung von Hedwig Gödeking [?], Potsdam [1] |
| Februar 1934 | Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Paul Heiland[2] |
Der Federhalterständer (HG 8858) und der zugehörige Federhalter (HG 8859) wurden 1934 mit der rund 380 Objekte umfassenden Gusseisensammlung Heiland im Erbgang erworben. Heiland war am 21. September 1933 in Potsdam verstorben.
Die beiden Objekte sind im Inventarbuch Heilands unter Nummer 16 als „Federhalterständer“ mit ausführlicher Beschreibung, Nennung der Marke („Devaranne A K“) und den Maßen 19,5 x 11 x 18 cm verzeichnet.
Zur Herkunft ist dort vermerkt, es handele sich um ein „Geschenk von Fräulein Hedwig Gödeking [?], Potsdam aus dem Nachlass ihrer Eltern“. Ein Datum ist nicht dazu angegeben, doch muss die Schenkung vor 1917 erfolgt sein, da die beiden Objekte damals in einer Publikation zu Eisenkunstguss als Objekte der Sammlung Paul Heiland publiziert wurden, zusammen mit 10 weiteren heute im Museum befindlichen Objekten (HG 8881, HG 8883, HG 8926, Pl.O. 2679, T 3869, T 3875, T 3899, T 3913, T 3920, T 3942).[3]
Eine Inventarkartei, die mit der Sammlung ans Haus gekommen sein soll, ist derzeit nicht auffindbar und möglicherweise im Krieg untergegangen.[4]
[1] München, Bayerisches Nationalmuseum, Archiv, Inventarbücher Sammlung Heiland, hier Inventarbuch zur Gusseisensammlung, Nr. 16.
[2] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu HG 8858, HG 8859. –Im Testament vom 29.5.1923 hatte Heiland seine Gusseisensammlung dem GNM vermacht, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 47, Testamentsvollstrecker Gerhard Rumpf, Potsdam, an Zimmermann, GNM, [vor dem 10.]10.1933 (Nr. 6152). Die Sammlung traf im Februar 1934 im Museum ein (s. dazu HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18, Heerwagen, GNM an Rumpf, 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig)); der Eintrag im Zugangsregister erfolgte am 30.8.1934. – S. zum Erwerb der Sammlung auch den Eintrag zu Paul Heiland.
[3] Hermann Schmitz: Berliner Eisenkunstguß. Festschrift zum fünfzigjährigen Bestehen des königlichen Kunstgewerbemuseums 1867–1917. München 1917, Taf. 29. – Im o.g. Inventarbuch der Sammlung Heiland ist unter Nr. 16 vermerkt: „Ausstellung Berlin 1917, No. 936 a“ und „Abb. Schmitz, S. 29,5“.
[4] Mit Schreiben vom 13.2.1934 kündigte Testamentsvollstrecker Rumpf die Übersendung eines „von Dr. Heiland aufgestellten Zettel-Katalog[es] der einzelnen zur Eisensammlung gehörigen Gegenstände“ an. Das Museum bestätigte den Empfang, zusammen mit dem der Eisensammlung selbst, am 22.2.1934, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18–19, Schriftwechsel Rumpf mit GNM, 13.2.1934 (Nr. 986), 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig).
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| 16.11.1916 | Paul Heiland, München, erworben durch Kauf von [...] Weiland, Berlin [1] |
| Februar 1934 | Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Paul Heiland[2] |
Der Feuerzeughalter wurde 1934 mit der rund 380 Objekte umfassenden Gusseisensammlung Paul Heilands im Erbgang erworben. Heiland war am 21. September 1933 in Potsdam verstorben.
Er ist im Inventarbuch Heilands unter Nummer 8 verzeichnet: „Statuette, ebenso. gleiches Modell [ = Nr. 7: Statuette, Ganzfigur eines lächelnden Landmannes mit Tragkiepe und großem Topf [HG 8850]]. Statt des großen zylindrischen Topfes eine bauchige Kanne. Vergoldet, der Sockel aus Gelbguß. H. [nicht verzeichnet]. Unten bezeichnet: Kratzenberg. Acad. Künstler in Berlin. Deponirt b.d. Königl. Acad. D. Künste // ca. 1845 // […] // Gießerei von S.C. Devaranne, Berlin, modelliert von Kratzenberg.
Verwandt in der Auffassung ist eine Statuette des [unleserlich] im Märkischen Museum, Berlin“. Zur Herkunft ist vermerkt: „Ankauf Weiland, Berlin, 16.11.16, UA. [VA.?]“.
Eine Inventarkartei, die mit der Sammlung ans Haus gekommen sein soll, ist derzeit nicht auffindbar und möglicherweise im Krieg untergegangen.[3]
[1] München, Bayerisches Nationalmuseum, Archiv, Inventarbücher Sammlung Heiland, hier Inventarbuch zur Gusseisensammlung, Nr. 8.
[2] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu HG 8849. –Im Testament vom 29.5.1923 hatte Heiland seine Gusseisensammlung dem GNM vermacht, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 47, Testamentsvollstrecker Gerhard Rumpf, Potsdam, an Zimmermann, GNM, [vor dem 10.]10.1933 (Nr. 6152). Die Sammlung traf im Februar 1934 im Museum ein (s. dazu HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18, Heerwagen, GNM an Rumpf, 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig)); der Eintrag im Zugangsregister erfolgte am 30.8.1934. – S. zum Erwerb der Sammlung auch den Eintrag zu Paul Heiland.
[3] Mit Schreiben vom 13.2.1934 kündigte Testamentsvollstrecker Rumpf die Übersendung eines „von Dr. Heiland aufgestellten Zettel-Katalog[es] der einzelnen zur Eisensammlung gehörigen Gegenstände“ an. Das Museum bestätigte den Empfang, zusammen mit dem der Eisensammlung selbst, am 22.2.1934, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18–19, Schriftwechsel Rumpf mit GNM, 13.2.1934 (Nr. 986), 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig).
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| 03.01.1906 | Paul Heiland, München, erworben durch Kauf von [...] Händel, Potsdam [1] |
| Februar 1934 | Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Paul Heiland[2] |
Das Löschhorn in Form eines Jesuiten wurde 1934 mit der rund 380 Objekte umfassenden Gusseisensammlung Paul Heilands im Erbgang erworben. Heiland war am 21. September 1933 in Potsdam verstorben.
Es ist im Inventarbuch Heilands unter Nummer 10 verzeichnet: „Statuette, Ganzfigur eines Jesuiten als Löschhorn. Ganze Figur, stehend; in langer Soutane, Schärpe und dreispitzem [?] Hut. Die Rechte ist bedauernd auf die Brust gelegt, die Linke hinter dem Rücken, rafft das Ende der Schärpe, welche so einen Henkel bildet. Das lächelnde Antlitz ist leicht zur linken Brust geneigt. Unter dem langen Gewand ist ein gekerbter runder Sockel nur z.T. sichtbar. Unten ausgehöhlt. H. [nicht verzeichnet]. // […] // Das Löschhorn (étegnoir) war das Sinnbild der [unleserlich] Reaktion in Frankreich unter Carl X und ein beliebtes Thema [?] der politischen Karikatur in Paris“. Zur Herkunft ist vermerkt: „Ankauf Händel, Potsdam. 3.1.06. O, A“.
Eine Inventarkartei, die mit der Sammlung ans Haus gekommen sein soll, ist derzeit nicht auffindbar und möglicherweise im Krieg untergegangen.[3]
[1] München, Bayerisches Nationalmuseum, Archiv, Inventarbücher Sammlung Heiland, hier Inventarbuch zur Gusseisensammlung, Nr. 10.
[2] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu HG 8922. –Im Testament vom 29.5.1923 hatte Heiland seine Gusseisensammlung dem GNM vermacht, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 47, Testamentsvollstrecker Gerhard Rumpf, Potsdam, an Zimmermann, GNM, [vor dem 10.]10.1933 (Nr. 6152). Die Sammlung traf im Februar 1934 im Museum ein (s. dazu HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18, Heerwagen, GNM an Rumpf, 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig)); der Eintrag im Zugangsregister erfolgte am 30.8.1934. – S. zum Erwerb der Sammlung auch den Eintrag zu Paul Heiland.
[3] Mit Schreiben vom 13.2.1934 kündigte Testamentsvollstrecker Rumpf die Übersendung eines „von Dr. Heiland aufgestellten Zettel-Katalog[es] der einzelnen zur Eisensammlung gehörigen Gegenstände“ an. Das Museum bestätigte den Empfang, zusammen mit dem der Eisensammlung selbst, am 22.2.1934, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18–19, Schriftwechsel Rumpf mit GNM, 13.2.1934 (Nr. 986), 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig).
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| vermutl. spätestens 1913 | Paul Heiland, München, erworben durch Kauf von [...] Hirschburg, Potsdam [1] |
| Februar 1934 | Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Paul Heiland[2] |
Der Büste Friedrich Wilhelms III. wurde 1934 mit der rund 380 Objekte umfassenden Gusseisensammlung Paul Heilands im Erbgang erworben. Heiland war am 21. September 1933 in Potsdam verstorben.
Die Büste ist im Inventarbuch Heilands unter Nummer 12 verzeichnet: „Büste, König Friedrich Wilhelm III. von Preußen. Dieselbe im Miniaturformat [= Nr. 11, Büste, König Friedrich Wilhelm III. von Preußen [Pl.O. 2659]. Ohne Inschrift. H. 8,5 ctm. Brüniert. Gedächtnisausstellung No. 464. [= Gedächtnisausstellung Potsdam 1913, s. Pl.O. 2659] // c. 1816 // […] // Kgl. Eisengießerei, Berlin“.
Zur Herkunft ist im Inventarbuch vermerkt, es handele sich um einen „Ankauf Hirschburg, Potsdam“. Ein Datum ist nicht dazu angegeben, doch dürfte der Ankauf vor 1913 erfolgt sein, da die Figur damals in einer Ausstellung in Potsdam zu sehen war, wie Heiland im Inventarbuch verzeichnete. Dass Heiland dies bekannt war, deutet darauf hin, dass er selbst damals Leihgeber der Büste war.
Eine Inventarkartei, die mit der Sammlung ans Haus gekommen sein soll, ist derzeit nicht auffindbar und möglicherweise im Krieg untergegangen.[3]
[1] München, Bayerisches Nationalmuseum, Archiv, Inventarbücher Sammlung Heiland, hier Inventarbuch zur Gusseisensammlung, Nr. 12.
[2] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu Pl.O. 2666. –Im Testament vom 29.5.1923 hatte Heiland seine Gusseisensammlung dem GNM vermacht, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 47, Testamentsvollstrecker Gerhard Rumpf, Potsdam, an Zimmermann, GNM, [vor dem 10.]10.1933 (Nr. 6152). Die Sammlung traf im Februar 1934 im Museum ein (s. dazu HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18, Heerwagen, GNM an Rumpf, 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig)); der Eintrag im Zugangsregister erfolgte am 30.8.1934. – S. zum Erwerb der Sammlung auch den Eintrag zu Paul Heiland.
[3] Mit Schreiben vom 13.2.1934 kündigte Testamentsvollstrecker Rumpf die Übersendung eines „von Dr. Heiland aufgestellten Zettel-Katalog[es] der einzelnen zur Eisensammlung gehörigen Gegenstände“ an. Das Museum bestätigte den Empfang, zusammen mit dem der Eisensammlung selbst, am 22.2.1934, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18–19, Schriftwechsel Rumpf mit GNM, 13.2.1934 (Nr. 986), 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig).
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| vermutl. spätestens 1913 | Paul Heiland, München, erworben durch Kauf von [...] Baumann, Potsdam [1] |
| Februar 1934 | Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Paul Heiland[2] |
Der Büste Friedrich Wilhelms III. wurde 1934 mit der rund 380 Objekte umfassenden Gusseisensammlung Paul Heilands im Erbgang erworben. Heiland war am 21. September 1933 in Potsdam verstorben.
Die Büste ist im Inventarbuch Heilands unter Nummer 11 verzeichnet: „Büste, König Friedrich Wilhelm III. von Preußen. Brustausschnitt auf rundem antikem Sockel mit kleinem plastisch umrahmten Zwischenglied. Nackt, den Kopf leicht nach der rechten Schulter gedreht. Auf der Schnittfläche der Brust die vertiefte Inschrift: FRIE: WIL.III. H. 25,5 ctm. Gedächtnisausstellung Potsdam 1913, No. 463. // c. 1816 // […] // Kgl. Eisengießerei, Berlin. Christian Rauch fec.“.
Zur Herkunft ist im Inventarbuch vermerkt, es handele sich um einen „Ankauf Baumann, Potsdam“. Ein Datum ist nicht dazu angegeben, doch dürfte der Ankauf vor 1913 erfolgt sein, da die Figur damals in einer Ausstellung in Potsdam zu sehen war, wie Heiland im Inventarbuch verzeichnete. Dass Heiland dies bekannt war, deutet darauf hin, dass er selbst damals Leihgeber der Büste war.
Eine Inventarkartei, die mit der Sammlung ans Haus gekommen sein soll, ist derzeit nicht auffindbar und möglicherweise im Krieg untergegangen.[3]
[1] München, Bayerisches Nationalmuseum, Archiv, Inventarbücher Sammlung Heiland, hier Inventarbuch zur Gusseisensammlung, Nr. 11.
[2] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu Pl.O. 2659. –Im Testament vom 29.5.1923 hatte Heiland seine Gusseisensammlung dem GNM vermacht, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 47, Testamentsvollstrecker Gerhard Rumpf, Potsdam, an Zimmermann, GNM, [vor dem 10.]10.1933 (Nr. 6152). Die Sammlung traf im Februar 1934 im Museum ein (s. dazu HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18, Heerwagen, GNM an Rumpf, 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig)); der Eintrag im Zugangsregister erfolgte am 30.8.1934. – S. zum Erwerb der Sammlung auch den Eintrag zu Paul Heiland.
[3] Mit Schreiben vom 13.2.1934 kündigte Testamentsvollstrecker Rumpf die Übersendung eines „von Dr. Heiland aufgestellten Zettel-Katalog[es] der einzelnen zur Eisensammlung gehörigen Gegenstände“ an. Das Museum bestätigte den Empfang, zusammen mit dem der Eisensammlung selbst, am 22.2.1934, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18–19, Schriftwechsel Rumpf mit GNM, 13.2.1934 (Nr. 986), 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig).
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| vermutl. spätestens1917 | Paul Heiland, München, erworben durch Kauf von [...] Hirschburg, Potsdam [1] |
| Februar 1934 | Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Paul Heiland[2] |
Der Feuerzeughalter wurde 1934 mit der rund 380 Objekte umfassenden Gusseisensammlung Paul Heilands im Erbgang erworben. Heiland war am 21. September 1933 in Potsdam verstorben.
Er ist im Inventarbuch Heilands unter Nummer 9 verzeichnet: „Statuette, Ganzfigur eines kämpfenden Buckligen mit hohen Stulpenstiefeln und breitkrempigem Räuberhut. Ganze Figur, stehend in Ausfallstellung, den rechten Fuß weit vorgesetzt, den linken zurückgeschoben. Der Kopf scharf nach der rechten Schulter gewandt, den linken Arm erhoben, der rechte, einen krummen Säbel haltend zur Abwehr vorgestreckt. Hinter dem rechten Fuß ein hohler Baumstumpf. Der Hut mit Scharnier an dem hohlen Kopf befestigt. Rechteckiger profilierter Sockel. H. [nicht verzeichnet]. Bez. Devaranne à Berlin. // […] // Gießerei von S.C. Devaranne, Berlin. Scherzfigur im Geschmack [?] des Jacques Callot. Diese Figuren No. 6 bis 9 [= HG 8850, HG 8851, HG 8849, HG 8949] dienten wohl einem praktischen Zweck als Feuerzeugbehälter oder dergl. Ausstellung Berlin 1917 No. 939 a. b“. Zum Erwerb ist vermerkt „Ankauf Hirschburg, Potsdam“. Ein Datum ist nicht angegeben, doch dürfte der Ankauf vor 1917 erfolgt sein, da die Figur damals in einer Ausstellung in Berlin zu sehen war, wie Heiland im Inventarbuch verzeichnete. Dass Heiland dies bekannt war, deutet darauf hin, dass er selbst damals Leihgeber des Objekts war.
Eine Inventarkartei, die mit der Sammlung ans Haus gekommen sein soll, ist derzeit nicht auffindbar und möglicherweise im Krieg untergegangen.[3]
[1] München, Bayerisches Nationalmuseum, Archiv, Inventarbücher Sammlung Heiland, hier Inventarbuch zur Gusseisensammlung, Nr. 9. – Paul Heiland verstarb am 21.9.1933 in Potsdam.
[2] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu HG 8949. –Im Testament vom 29.5.1923 hatte Heiland seine Gusseisensammlung dem GNM vermacht, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 47, Testamentsvollstrecker Gerhard Rumpf, Potsdam, an Zimmermann, GNM, [vor dem 10.]10.1933 (Nr. 6152). Die Sammlung traf im Februar 1934 im Museum ein (s. dazu HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18, Heerwagen, GNM an Rumpf, 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig)); der Eintrag im Zugangsregister erfolgte am 30.8.1934. – S. zum Erwerb der Sammlung auch den Eintrag zu Paul Heiland.
[3] Mit Schreiben vom 13.2.1934 kündigte Testamentsvollstrecker Rumpf die Übersendung eines „von Dr. Heiland aufgestellten Zettel-Katalog[es] der einzelnen zur Eisensammlung gehörigen Gegenstände“ an. Das Museum bestätigte den Empfang, zusammen mit dem der Eisensammlung selbst, am 22.2.1934, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18–19, Schriftwechsel Rumpf mit GNM, 13.2.1934 (Nr. 986), 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig).
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| vor 1933 | Paul Heiland, München, erworben durch Kauf von Unbekannte(r) Vorbesitzer [1] |
| Februar 1934 | Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Paul Heiland[2] |
Die Statuette Friedrich Wilhelms III. wurde 1934 mit der rund 380 Objekte umfassenden Gusseisensammlung Paul Heilands im Erbgang erworben. Heiland war am 21. September 1933 in Potsdam verstorben.
Sie ist im Inventarbuch Heilands unter Nummer 1 verzeichnet: „Statuette, König Friedrich Wilhelm III von Preußen. Ganze Figur, stehend, auf reich profiliertem quadratischem Sockel mit Inschrifttafel F.W.III. Der König, in [unleserlich]rock und Schirmmütze, steht, das linke Bein leicht zurückgesetzt. Die vorgebogene [?] Rechte greift unterhalb der [unleserlich] in den Brustaufschlag, die leicht geballte Linke ruht auf dem Rücken. H. 16,5 ctm. Sockel 6,8 ctm D. Ein zweites Exemplar im K.G.M. Abb. Schmitz Tafel 12, a. // […] // Kgl. Eisengießerei Berlin“. Zum Erwerb ist lediglich vermerkt „Ankauf“. Vorbesitzer und Datum sind nicht angegeben. Wann Heiland das Inventarbuch erstellte, ist nicht bekannt.
Eine Inventarkartei, die mit der Sammlung ans Haus gekommen sein soll, ist derzeit nicht auffindbar und möglicherweise im Krieg untergegangen.[3]
[1] München, Bayerisches Nationalmuseum, Archiv, Inventarbücher Sammlung Heiland, hier Inventarbuch zur Gusseisensammlung, Nr. 1. – Paul Heiland verstarb am 21.9.1933 in Potsdam.
[2] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu Pl.O. 2681. –Im Testament vom 29.5.1923 hatte Heiland seine Gusseisensammlung dem GNM vermacht, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 47, Testamentsvollstrecker Gerhard Rumpf, Potsdam, an Zimmermann, GNM, [vor dem 10.]10.1933 (Nr. 6152). Die Sammlung traf im Februar 1934 im Museum ein (s. dazu HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18, Heerwagen, GNM an Rumpf, 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig)); der Eintrag im Zugangsregister erfolgte am 30.8.1934. – S. zum Erwerb der Sammlung auch den Eintrag zu Paul Heiland.
[3] Mit Schreiben vom 13.2.1934 kündigte Testamentsvollstrecker Rumpf die Übersendung eines „von Dr. Heiland aufgestellten Zettel-Katalog[es] der einzelnen zur Eisensammlung gehörigen Gegenstände“ an. Das Museum bestätigte den Empfang, zusammen mit dem der Eisensammlung selbst, am 22.2.1934, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18–19, Schriftwechsel Rumpf mit GNM, 13.2.1934 (Nr. 986), 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig).
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| vor 1933 | Paul Heiland, München, erworben durch Kauf von Unbekannte(r) Vorbesitzer [1] |
| Februar 1934 | Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Paul Heiland[2] |
Der Feuerzeughalter wurde 1934 mit der rund 380 Objekte umfassenden Gusseisensammlung Paul Heilands im Erbgang erworben. Heiland war am 21. September 1933 in Potsdam verstorben.
Er ist im Inventarbuch Heilands unter Nummer 7 verzeichnet: „Statuette, Ganzfigur eines lächelnden Landmannes mit Tragkiepe und großem Topf. Ganze Figur, stehend, den rechten Fuß seitwärts zum gehen [sic] gewandt. Der leicht zurückgeneigte Kopf lebhaft nach der linken Schulter zu gedreht; die Arme fest anliegend über der Brust. Glatte rechteckige Sockelplatte, an den Seiten schräg abfallend, unten profilierte Randleiste mit plastischem antiken Blätterstab. H. [nicht verzeichnet]. Unten undeutlich bezeichnet Academ. Künstler in Berlin. // ca. 1845 // […] // Gießerei von S.C. Devaranne, Berlin, modelliert von Kratzenberg. Gelegentlich kommen beide Figuren auf einer Sockelplatte vereint, auch einzeln als [unleserlich] von [unleserlich] vor“. Zum Erwerb ist lediglich vermerkt „Ankauf“. Vorbesitzer und Datum sind nicht angegeben. Wann Heiland das Inventarbuch erstellte, ist nicht bekannt.
Eine Inventarkartei, die mit der Sammlung ans Haus gekommen sein soll, ist derzeit nicht auffindbar und möglicherweise im Krieg untergegangen.[3]
[1] München, Bayerisches Nationalmuseum, Archiv, Inventarbücher Sammlung Heiland, hier Inventarbuch zur Gusseisensammlung, Nr. 7. – Paul Heiland verstarb am 21.9.1933 in Potsdam.
[2] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu HG 8851. –Im Testament vom 29.5.1923 hatte Heiland seine Gusseisensammlung dem GNM vermacht, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 47, Testamentsvollstrecker Gerhard Rumpf, Potsdam, an Zimmermann, GNM, [vor dem 10.]10.1933 (Nr. 6152). Die Sammlung traf im Februar 1934 im Museum ein (s. dazu HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18, Heerwagen, GNM an Rumpf, 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig)); der Eintrag im Zugangsregister erfolgte am 30.8.1934. – S. zum Erwerb der Sammlung auch den Eintrag zu Paul Heiland.
[3] Mit Schreiben vom 13.2.1934 kündigte Testamentsvollstrecker Rumpf die Übersendung eines „von Dr. Heiland aufgestellten Zettel-Katalog[es] der einzelnen zur Eisensammlung gehörigen Gegenstände“ an. Das Museum bestätigte den Empfang, zusammen mit dem der Eisensammlung selbst, am 22.2.1934, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18–19, Schriftwechsel Rumpf mit GNM, 13.2.1934 (Nr. 986), 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig).
Der Feuerzeughalter wurde 1934 mit der rund 380 Objekte umfassenden Gusseisensammlung Paul Heilands im Erbgang erworben. Heiland war am 21. September 1933 in Potsdam verstorben.
Er ist im Inventarbuch Heilands unter Nummer 7 verzeichnet: „Statuette, Ganzfigur eines lächelnden Landmannes mit Tragkiepe und großem Topf. Ganze Figur, stehend, den rechten Fuß seitwärts zum gehen [sic] gewandt. Der leicht zurückgeneigte Kopf lebhaft nach der linken Schulter zu gedreht; die Arme fest anliegend über der Brust. Glatte rechteckige Sockelplatte, an den Seiten schräg abfallend, unten profilierte Randleiste mit plastischem antiken Blätterstab. H. [nicht verzeichnet]. Unten undeutlich bezeichnet Academ. Künstler in Berlin. // ca. 1845 // […] // Gießerei von S.C. Devaranne, Berlin, modelliert von Kratzenberg. Gelegentlich kommen beide Figuren auf einer Sockelplatte vereint, auch einzeln als [unleserlich] von [unleserlich] vor“. Zum Erwerb ist lediglich vermerkt „Ankauf“. Vorbesitzer und Datum sind nicht angegeben. Wann Heiland das Inventarbuch erstellte, ist nicht bekannt.
Eine Inventarkartei, die mit der Sammlung ans Haus gekommen sein soll, ist derzeit nicht auffindbar und möglicherweise im Krieg untergegangen.[3]
[1] München, Bayerisches Nationalmuseum, Archiv, Inventarbücher Sammlung Heiland, hier Inventarbuch zur Gusseisensammlung, Nr. 7. – Paul Heiland verstarb am 21.9.1933 in Potsdam.
[2] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu HG 8851. –Im Testament vom 29.5.1923 hatte Heiland seine Gusseisensammlung dem GNM vermacht, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 47, Testamentsvollstrecker Gerhard Rumpf, Potsdam, an Zimmermann, GNM, [vor dem 10.]10.1933 (Nr. 6152). Die Sammlung traf im Februar 1934 im Museum ein (s. dazu HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18, Heerwagen, GNM an Rumpf, 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig)); der Eintrag im Zugangsregister erfolgte am 30.8.1934. – S. zum Erwerb der Sammlung auch den Eintrag zu Paul Heiland.
[3] Mit Schreiben vom 13.2.1934 kündigte Testamentsvollstrecker Rumpf die Übersendung eines „von Dr. Heiland aufgestellten Zettel-Katalog[es] der einzelnen zur Eisensammlung gehörigen Gegenstände“ an. Das Museum bestätigte den Empfang, zusammen mit dem der Eisensammlung selbst, am 22.2.1934, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18–19, Schriftwechsel Rumpf mit GNM, 13.2.1934 (Nr. 986), 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig).
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| vor 1933 | Paul Heiland, München, erworben durch Kauf von [...] Hirschburg, Potsdam [1] |
| Februar 1934 | Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Paul Heiland[2] |
Die Statuette von August von Gneisenau wurde 1934 mit der rund 380 Objekte umfassenden Gusseisensammlung Paul Heilands im Erbgang erworben. Heiland war am 21. September 1933 in Potsdam verstorben.
Die Figur ist im Inventarbuch Heilands unter Nummer 2 verzeichnet: „Statuette, Generalfeldmarschall August Graf Neithardt von Gneisenau 1760 – 1831. Ganze Figur, stehend, auf quadratischem Hohlkastensockel. Barhäuptig, in Uniformfrack mit Ordenssternen und Feldbinde steht er, scharf nach rechts gewandt; die Linke ruht am Degenknauf, die seitwärts gewandte Rechte umfasst eine Schriftrolle. H. 25 ctm. Sockel D. 8 ctm. Ausgeführt von Stilarsky, wohl nach dem Modell eines Rauchschülers, vielleicht des jungen August Kiss. (Schmitz, p. 34 f.) Ein zweites Exemplar im K.G.M. Abb. Schmitz, Tafel 11, i. // c. 1832 // […] // Kgl. Eisengießerei Berlin. Auf der Kunstausstellung 1832 befand sich eine Gneisenaustatuette, als Arbeit von Stilarsky“. Zum Erwerb ist vermerkt „Ankauf Hirschburg, Potsdam“. Ein Datum ist nicht angegeben. Wann Heiland das Inventarbuch erstellte, ist nicht bekannt.
Eine Inventarkartei, die mit der Sammlung ans Haus gekommen sein soll, ist derzeit nicht auffindbar und möglicherweise im Krieg untergegangen.[3]
[1] München, Bayerisches Nationalmuseum, Archiv, Inventarbücher Sammlung Heiland, hier Inventarbuch zur Gusseisensammlung, Nr. 2. – Paul Heiland verstarb am 21.9.1933 in Potsdam.
[2] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu Pl.O. 2677. –Im Testament vom 29.5.1923 hatte Heiland seine Gusseisensammlung dem GNM vermacht, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 47, Testamentsvollstrecker Gerhard Rumpf, Potsdam, an Zimmermann, GNM, [vor dem 10.]10.1933 (Nr. 6152). Die Sammlung traf im Februar 1934 im Museum ein (s. dazu HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18, Heerwagen, GNM an Rumpf, 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig)); der Eintrag im Zugangsregister erfolgte am 30.8.1934. – S. zum Erwerb der Sammlung auch den Eintrag zu Paul Heiland.
[3] Mit Schreiben vom 13.2.1934 kündigte Testamentsvollstrecker Rumpf die Übersendung eines „von Dr. Heiland aufgestellten Zettel-Katalog[es] der einzelnen zur Eisensammlung gehörigen Gegenstände“ an. Das Museum bestätigte den Empfang, zusammen mit dem der Eisensammlung selbst, am 22.2.1934, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18–19, Schriftwechsel Rumpf mit GNM, 13.2.1934 (Nr. 986), 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig).
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| vor 1933 | Paul Heiland, München, erworben durch Kauf von [...] Hirschburg, Potsdam [1] |
| Februar 1934 | Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Paul Heiland[2] |
Die Büste von Zar Nikolaus I. wurde 1934 mit der rund 380 Objekte umfassenden Gusseisensammlung Paul Heilands im Erbgang erworben. Heiland war am 21. September 1933 in Potsdam verstorben.
Sie ist im Inventarbuch Heilands unter Nummer 14 verzeichnet: „Büste, Kaiser Nikolaus I. von Russland als Großfürst. dieselbe im Miniaturformat [= Nr. 13, Büste, Kaiser Nikolaus I. von Russland als Großfürst [HG 2657]. Ohne Inschrift, H. 8,2 ctm. // […] // Kgl. Eisengießerei Berlin“. Zum Erwerb ist vermerkt „Ankauf Hirschburg, Potsdam“. Ein Datum ist nicht angegeben. Wann Heiland das Inventarbuch erstellte, ist nicht bekannt.
Eine Inventarkartei, die mit der Sammlung ans Haus gekommen sein soll, ist derzeit nicht auffindbar und möglicherweise im Krieg untergegangen.[3]
[1] München, Bayerisches Nationalmuseum, Archiv, Inventarbücher Sammlung Heiland, hier Inventarbuch zur Gusseisensammlung, Nr. 14. – Paul Heiland verstarb am 21.9.1933 in Potsdam.
[2] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu Pl.O. 2667. –Im Testament vom 29.5.1923 hatte Heiland seine Gusseisensammlung dem GNM vermacht, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 47, Testamentsvollstrecker Gerhard Rumpf, Potsdam, an Zimmermann, GNM, [vor dem 10.]10.1933 (Nr. 6152). Die Sammlung traf im Februar 1934 im Museum ein (s. dazu HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18, Heerwagen, GNM an Rumpf, 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig)); der Eintrag im Zugangsregister erfolgte am 30.8.1934. – S. zum Erwerb der Sammlung auch den Eintrag zu Paul Heiland.
[3] Mit Schreiben vom 13.2.1934 kündigte Testamentsvollstrecker Rumpf die Übersendung eines „von Dr. Heiland aufgestellten Zettel-Katalog[es] der einzelnen zur Eisensammlung gehörigen Gegenstände“ an. Das Museum bestätigte den Empfang, zusammen mit dem der Eisensammlung selbst, am 22.2.1934, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18–19, Schriftwechsel Rumpf mit GNM, 13.2.1934 (Nr. 986), 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig).
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| vor 1933 | Paul Heiland, München, erworben durch Kauf von [...] Hirschburg, Potsdam [1] |
| Februar 1934 | Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Paul Heiland[2] |
Der Feuerzeughalter wurde 1934 mit der rund 380 Objekte umfassenden Gusseisensammlung Paul Heilands im Erbgang erworben. Heiland war am 21. September 1933 in Potsdam verstorben.
Er ist im Inventarbuch Heilands unter Nummer 6 verzeichnet: „Statuette, Ganzfigur einer keifenden Alten in bäuerlicher Tracht. Ganze Figur, lebhaft ausschreitend zur Seite gewandt, auf dem Rücken ein ovaler [?] Tragkorb; ein zweiter, länglicher hängt an dem vor den Leib gebogenen linken Arm, der rechte ist weit [?] vorgestreckt, die geballte Faust drohend erhoben. Glatte rechteckige Sockelplatte. H. [nicht verzeichnet]. Auf der Sockelplatte bezeichnet: Deponirt a.d. Academie d. Künste a Berlin // ca. 1845 // […] // Gießerei von S.C. Devaranne, Berlin, modelliert von Kratzenberg“. Zum Erwerb ist vermerkt „Ankauf Hirschburg, Potsdam“. Ein Datum ist nicht angegeben. Wann Heiland das Inventarbuch erstellte, ist nicht bekannt.
Eine Inventarkartei, die mit der Sammlung ans Haus gekommen sein soll, ist derzeit nicht auffindbar und möglicherweise im Krieg untergegangen.[3]
[1] München, Bayerisches Nationalmuseum, Archiv, Inventarbücher Sammlung Heiland, hier Inventarbuch zur Gusseisensammlung, Nr. 6. – Paul Heiland verstarb am 21.9.1933 in Potsdam.
[2] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu HG 8850. –Im Testament vom 29.5.1923 hatte Heiland seine Gusseisensammlung dem GNM vermacht, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 47, Testamentsvollstrecker Gerhard Rumpf, Potsdam, an Zimmermann, GNM, [vor dem 10.]10.1933 (Nr. 6152). Die Sammlung traf im Februar 1934 im Museum ein (s. dazu HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18, Heerwagen, GNM an Rumpf, 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig)); der Eintrag im Zugangsregister erfolgte am 30.8.1934. – S. zum Erwerb der Sammlung auch den Eintrag zu Paul Heiland.
[3] Mit Schreiben vom 13.2.1934 kündigte Testamentsvollstrecker Rumpf die Übersendung eines „von Dr. Heiland aufgestellten Zettel-Katalog[es] der einzelnen zur Eisensammlung gehörigen Gegenstände“ an. Das Museum bestätigte den Empfang, zusammen mit dem der Eisensammlung selbst, am 22.2.1934, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18–19, Schriftwechsel Rumpf mit GNM, 13.2.1934 (Nr. 986), 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig).
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| vor 1933 | Paul Heiland, München, erworben durch Kauf von [...] Weishaupt, Potsdam [1] |
| Februar 1934 | Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Paul Heiland[2] |
Die Statuette von Zar Alexander I. wurde 1934 mit der rund 380 Objekte umfassenden Gusseisensammlung Paul Heilands im Erbgang erworben. Heiland war am 21. September 1933 in Potsdam verstorben.
Sie ist im Inventarbuch Heilands unter Nummer 3 verzeichnet: „Statuette, Kaiser Alexander I. von Russland. 1777-1825. Ganze Figur, stehend, auf hohem profiliertem Sockel mit antikem Blätterstab. Der Kaiser, barhäuptig, im Interimsrock, setzt das linke Bein etwas vor und ist leicht nach links gewandt, den Blick nach vorn gerichtet. Die Rechte hängt herab, die geballte Linke ruht am Degenknauf. H. 32 ctm. Sockel D. 10 ctm. Ausgeführt von Stilarsky. Ein zweites Exemplar, auf niedrigem Sockel, im Kgl. Schloss Charlottenburg. Abb. Schmitz Tafel 11, b. // […] // Kgl. Eisengießerei Berlin“. Zum Erwerb ist vermerkt „Ankauf Weishaupt, Potsdam“. Ein Datum ist nicht angegeben. Wann Heiland das Inventarbuch erstellte, ist nicht bekannt.
Eine Inventarkartei, die mit der Sammlung ans Haus gekommen sein soll, ist derzeit nicht auffindbar und möglicherweise im Krieg untergegangen.[3]
[1] München, Bayerisches Nationalmuseum, Archiv, Inventarbücher Sammlung Heiland, hier Inventarbuch zur Gusseisensammlung, Nr. 3. – Paul Heiland verstarb am 21.9.1933 in Potsdam.
[2] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu Pl.O. 2674. –Im Testament vom 29.5.1923 hatte Heiland seine Gusseisensammlung dem GNM vermacht, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 47, Testamentsvollstrecker Gerhard Rumpf, Potsdam, an Zimmermann, GNM, [vor dem 10.]10.1933 (Nr. 6152). Die Sammlung traf im Februar 1934 im Museum ein (s. dazu HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18, Heerwagen, GNM an Rumpf, 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig)); der Eintrag im Zugangsregister erfolgte am 30.8.1934. – S. zum Erwerb der Sammlung auch den Eintrag zu Paul Heiland.
[3] Mit Schreiben vom 13.2.1934 kündigte Testamentsvollstrecker Rumpf die Übersendung eines „von Dr. Heiland aufgestellten Zettel-Katalog[es] der einzelnen zur Eisensammlung gehörigen Gegenstände“ an. Das Museum bestätigte den Empfang, zusammen mit dem der Eisensammlung selbst, am 22.2.1934, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18–19, Schriftwechsel Rumpf mit GNM, 13.2.1934 (Nr. 986), 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig).
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| vor 1933 | Paul Heiland, München, erworben durch Kauf von H. Flasshaar, Berlin [1] |
| Februar 1934 | Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Paul Heiland[2] |
Die Napoleon-Statuette wurde 1934 mit der rund 380 Objekte umfassenden Gusseisensammlung Paul Heilands im Erbgang erworben. Heiland war am 21. September 1933 in Potsdam verstorben.
Sie ist im Inventarbuch Heilands unter Nummer 5 verzeichnet: „Statuette, Kaiser Napoleon I. Ganze Figur, stehend, auf Würfelsockel. Der Kaiser, mit großem Hut, in Uniformrock und Ordensschmuck, steht, das rechte Bein vorgesetzt, mit verschränkten Armen, den Kopf leicht nach rechts geneigt, neben einem vierkantigen Sockel, auf dem ausgebreitete Schriftrollen liegen, z.T. bedeckt von dem malerisch hingeworfenen Mantel. H. 30,5. Sockel D. 8,3 ctm. Ausgeführt wohl von Stilarsky. Ein zweites Exemplar auf der Ausstellung Berlin 1917. // […] // Kgl. Eisengießerei Berlin“. Zum Erwerb ist vermerkt „Ankauf H. Flasshaar, Berlin“. Ein Datum ist nicht angegeben. Wann Heiland das Inventarbuch erstellte, ist nicht bekannt.
Eine Inventarkartei, die mit der Sammlung ans Haus gekommen sein soll, ist derzeit nicht auffindbar und möglicherweise im Krieg untergegangen.[3]
[1] München, Bayerisches Nationalmuseum, Archiv, Inventarbücher Sammlung Heiland, hier Inventarbuch zur Gusseisensammlung, Nr. 5. – Paul Heiland verstarb am 21.9.1933 in Potsdam.
[2] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu Pl.O. 2675. –Im Testament vom 29.5.1923 hatte Heiland seine Gusseisensammlung dem GNM vermacht, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 47, Testamentsvollstrecker Gerhard Rumpf, Potsdam, an Zimmermann, GNM, [vor dem 10.]10.1933 (Nr. 6152). Die Sammlung traf im Februar 1934 im Museum ein (s. dazu HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18, Heerwagen, GNM an Rumpf, 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig)); der Eintrag im Zugangsregister erfolgte am 30.8.1934. – S. zum Erwerb der Sammlung auch den Eintrag zu Paul Heiland.
[3] Mit Schreiben vom 13.2.1934 kündigte Testamentsvollstrecker Rumpf die Übersendung eines „von Dr. Heiland aufgestellten Zettel-Katalog[es] der einzelnen zur Eisensammlung gehörigen Gegenstände“ an. Das Museum bestätigte den Empfang, zusammen mit dem der Eisensammlung selbst, am 22.2.1934, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18–19, Schriftwechsel Rumpf mit GNM, 13.2.1934 (Nr. 986), 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig).
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| vor 1933 | Paul Heiland, München, erworben durch Kauf von H. Flasshaar, Berlin [1] |
| Februar 1934 | Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Paul Heiland[2] |
Die Büste von Zar Nikolaus I. wurde 1934 mit der rund 380 Objekte umfassenden Gusseisensammlung Paul Heilands im Erbgang erworben. Heiland war am 21. September 1933 in Potsdam verstorben.
Sie ist im Inventarbuch Heilands unter Nummer 13 verzeichnet: „Büste, Kaiser Nikolaus I. von Russland als Großfürst. Brustausschnitt auf rundem antikem Sockel mit kleinem plastisch umrahmten Zwischenglied. Nackt, der Kopf scharf nach der rechten Schulter gewandt. Auf der Schnittfläche der Brust die vertiefte Inschrift: HИКOЛAИ (Nikolai), H. 25.5 ctm. // […] // Kgl. Eisengießerei Berlin“. Zum Erwerb ist vermerkt „Ankauf H. Flasshaar, Berlin“. Ein Datum ist nicht angegeben. Wann Heiland das Inventarbuch erstellte, ist nicht bekannt.
Eine Inventarkartei, die mit der Sammlung ans Haus gekommen sein soll, ist derzeit nicht auffindbar und möglicherweise im Krieg untergegangen.[3]
[1] München, Bayerisches Nationalmuseum, Archiv, Inventarbücher Sammlung Heiland, hier Inventarbuch zur Gusseisensammlung, Nr. 13. – Paul Heiland verstarb am 21.9.1933 in Potsdam.
[2] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu Pl.O. 2657. –Im Testament vom 29.5.1923 hatte Heiland seine Gusseisensammlung dem GNM vermacht, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 47, Testamentsvollstrecker Gerhard Rumpf, Potsdam, an Zimmermann, GNM, [vor dem 10.]10.1933 (Nr. 6152). Die Sammlung traf im Februar 1934 im Museum ein (s. dazu HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18, Heerwagen, GNM an Rumpf, 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig)); der Eintrag im Zugangsregister erfolgte am 30.8.1934. – S. zum Erwerb der Sammlung auch den Eintrag zu Paul Heiland.
[3] Mit Schreiben vom 13.2.1934 kündigte Testamentsvollstrecker Rumpf die Übersendung eines „von Dr. Heiland aufgestellten Zettel-Katalog[es] der einzelnen zur Eisensammlung gehörigen Gegenstände“ an. Das Museum bestätigte den Empfang, zusammen mit dem der Eisensammlung selbst, am 22.2.1934, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18–19, Schriftwechsel Rumpf mit GNM, 13.2.1934 (Nr. 986), 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig).
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| vor 1933 | Paul Heiland, München, erworben durch Kauf von H. Flasshaar, Berlin [1] |
| Februar 1934 | Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Paul Heiland[2] |
Die Statuette von Großfürstin Alexandra von Russland wurde 1934 mit der rund 380 Objekte umfassenden Gusseisensammlung Paul Heilands im Erbgang erworben. Heiland war am 21. September 1933 in Potsdam verstorben.
Sie ist im Inventarbuch Heilands unter Nummer 15 verzeichnet: „Büste, Großfürstin Alexandra von Russland, geb. Prinzessin Charlotte von Preußen. Brustausschnitt auf gleichem Sockel. Nackt, der Kopf scharf nach der linken Schulter gewandt. Gegenstück zu No. 13 [= Büste, Kaiser Nikolaus I. von Russland als Großfürst [HG 2657]. // 1816 // […] // Kgl. Eisengießerei Berlin. Christian Rauch fec.“. Zum Erwerb ist vermerkt „Ankauf H. Flasshaar, Berlin“. Ein Datum ist nicht angegeben. Wann Heiland das Inventarbuch erstellte, ist nicht bekannt.
Eine Inventarkartei, die mit der Sammlung ans Haus gekommen sein soll, ist derzeit nicht auffindbar und möglicherweise im Krieg untergegangen.[3]
[1] München, Bayerisches Nationalmuseum, Archiv, Inventarbücher Sammlung Heiland, hier Inventarbuch zur Gusseisensammlung, Nr. 15. – Paul Heiland verstarb am 21.9.1933 in Potsdam.
[2] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu Pl.O. 2658. –Im Testament vom 29.5.1923 hatte Heiland seine Gusseisensammlung dem GNM vermacht, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 47, Testamentsvollstrecker Gerhard Rumpf, Potsdam, an Zimmermann, GNM, [vor dem 10.]10.1933 (Nr. 6152). Die Sammlung traf im Februar 1934 im Museum ein (s. dazu HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18, Heerwagen, GNM an Rumpf, 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig)); der Eintrag im Zugangsregister erfolgte am 30.8.1934. – S. zum Erwerb der Sammlung auch den Eintrag zu Paul Heiland.
[3] Mit Schreiben vom 13.2.1934 kündigte Testamentsvollstrecker Rumpf die Übersendung eines „von Dr. Heiland aufgestellten Zettel-Katalog[es] der einzelnen zur Eisensammlung gehörigen Gegenstände“ an. Das Museum bestätigte den Empfang, zusammen mit dem der Eisensammlung selbst, am 22.2.1934, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18–19, Schriftwechsel Rumpf mit GNM, 13.2.1934 (Nr. 986), 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig).
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| spätestens 1933 | Paul Heiland, München, erworben von Unbekannte(r) Vorbesitzer [1] |
| 1933 | Erben nach Paul Heiland, erworben im Erbgang von Paul Heiland, München [2] |
| 14.2.1934 | Germanisches Nationalmuseum, erworben durch Kauf von Erben nach Paul Heiland[3] |
Der Putto wurde im November 1938 als Vermächtnis von Paul Heiland (1870–1933) verzeichnet. Erworben wurde er jedoch bereits 1933/34 im Zuge der Erwerbung der Eisengusssammlung Heiland, die dieser dem Museum vermacht hatte. Mit den Erben einigte man sich auf einen Preis von 1.000 RM für den Putto und zwei weitere Objekte (Biskuitporzellanbüste der Königin Luise (Pl.O. 2699), „goldene Barockwolken“ mit Gottvater, Taube und zwei Engeln). Auch das Bayerische Nationalmuseum hatte Interesse an diesen Stücken, verzichtete jedoch zugunsten des Germanischen Nationalmuseums. Am 14.2.1934 wird der Eingang der Objekte im Museum bestätigt. Im Zugangsbuch findet sich jedoch kein entsprechender Eintrag. Die Büste von Königin Luise wurde mit der Eisengusssammlung inventarisiert. Der Putto Pl.O. 2733 wurde offenbar erst 1938 (fälschlich als „Vermächtnis“) nachinventarisiert und im Zugangsbuch verzeichnet. Möglicherweise waren er und die „Barockwolken mit Gottvater“ zunächst für den Tausch vorgesehen. Die „Barockwolke“ ist weder im Zugangs- noch im Inventarbuch eingetragen. Nach ihrem Eingang ins Germanische Nationalmuseum waren die Einzelteile als nicht zusammengehörig erkannt worden und sind möglicherweise später wieder abgegeben worden.
Auf der Rückseite des Putto befindet sich ein Aufkleber eines Münchner Kunsthändlers, dessen Name nicht vollständig lesbar ist (vermutl. Josef Gluger (oder Grager), Hopfenstr. 5 (6?)). Ein Händler dieses Namens ist im Stadtarchiv München nicht nachweisbar.[5]
[1] Rückseitiger Adressaufkleber, s. Objektuntersuchung.
[2] Heiland verstarb am 21.9.1933 in Potsdam.
[3] HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, RA Adolf Bayer an Zimmermann, GNM, 2.12.1933.
[4] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu Pl.O. 2773 (Kaufpreis 1.000 RM, zus. mit Pl.O. 2699 sowie „goldenen Barockwolken“ mit Gottvater, Taube und zwei Engeln). – HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Schriftwechsel Nachlassverwalter Rumpf u.a. mit GNM, 13.11.1933, 23.11.1933, 29.11.1933, 2.12.1933, 8.12.1933, 12.12.1933, 15.12.1933, 22.12.1933, 30.1.1934, 13.2.1934, 14.2.1934, 22.2.1934, 3.3.1934, 15.3.1934, Schriftwechsel Speditionsfirma Knauer mit GNM, 7.2.1934, 8.2.1934, 12.2.1934, 14.2.1934; GNM-Akten K 3141, Hauptmuseumsfonds Ausgabebelege 1934, Beleg Nr. 228/45: GNM überweist 1.200 RM für Eisensammlung und 3 Skulpturen (1.000 RM für die 3 Skulpturen, 200 RM als Gegenleistung für das Vermächtnis der Eisensammlung).
[5] Freundliche Auskunft Matthias Röth, Stadtarchiv München, Schreiben vom 18.2.2016.
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| spätestens 1933 | Paul Heiland, München, erworben von Unbekannte(r) Vorbesitzer [1] |
| 1933 | Erben nach Paul Heiland, erworben im Erbgang von Paul Heiland, München [2] |
| 14.2.1934 | Germanisches Nationalmuseum, erworben durch Kauf von Erben nach Paul Heiland[3] |
Die Büste wurde 1934 zusammen mit der Eisengusssammlung von Paul Heiland (1870–1933) als „Vermächtnis“ im Zugangsregister verzeichnet. Die Sammlung hatte das Museum im Erbgang von Paul Heiland nach dessen Tod am 21. September 1933 erhalten.
Bei der Büste handelt es sich allerdings nicht um ein Vermächtnis, vielmehr wurde sie zusammen mit weiteren Objekten (Putto Pl.O. 2773 sowie „goldene Barockwolken“ mit Gottvater, Taube und zwei Engeln) für 1.000 RM erworben. Auch das Bayerische Nationalmuseum hatte Interesse an diesen Stücken, verzichtete jedoch zugunsten des Germanischen Nationalmuseums. Am 14.2.1934 wird der Eingang der Objekte im Museum bestätigt.
[1] Heiland verstarb am 21.9.1933 in Potsdam.
[2] HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, RA Adolf Bayer an Zimmermann, GNM, 2.12.1933.
[3] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu Pl.O. 2699 (Kaufpreis 1.000 RM, zus. mit Pl.O. 2773 sowie „goldenen Barockwolken“ mit Gottvater, Taube und zwei Engeln). – HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Schriftwechsel Nachlassverwalter Rumpf u.a. mit GNM, 13.11.1933, 23.11.1933, 29.11.1933, 2.12.1933, 8.12.1933, 12.12.1933, 15.12.1933, 22.12.1933, 30.1.1934, 13.2.1934, 14.2.1934, 22.2.1934, 3.3.1934, 15.3.1934, Schriftwechsel Speditionsfirma Knauer mit GNM, 7.2.1934, 8.2.1934, 12.2.1934, 14.2.1934; GNM-Akten K 3141, Hauptmuseumsfonds Ausgabebelege 1934, Beleg Nr. 228/45: GNM überweist 1.200 RM für Eisensammlung und 3 Skulpturen (1.000 RM für die 3 Skulpturen, 200 RM als Gegenleistung für das Vermächtnis der Eisensammlung).
| Datum | Provenienz |
|---|---|
| spätestens 1917 | Paul Heiland, München, erworben durch Kauf von [...] Hirschburg, Potsdam [1] |
| Februar 1934 | Germanisches Nationalmuseum, erworben im Erbgang von Paul Heiland[2] |
Die Statuette des Herzogs von Wellington wurde 1934 mit der rund 380 Objekte umfassenden Gusseisensammlung Paul Heilands im Erbgang erworben. Heiland war am 21. September 1933 in Potsdam verstorben.
Die Figur ist im Inventarbuch Heilands unter Nummer 4 verzeichnet: „Statuette, Arthur Wellesley Herzog von Wellington 1769–1852, ca. 1840. Ganze Figur, stehend, auf quadratischem Hohlkastensockel. Barhäuptig, in Uniform mit Ordenssternen und Feldbinde, den pelzgefütterten Mantel malerisch über die linke Schulter drapiert und vorn zusammengerafft, steht er mit leicht zurückgesetztem linken Fuß, den Kopf scharf nach links gewandt. Die herabhängende Rechte hält eine Schriftrolle, die vor den Leib erhobene Rechte den Mantelbausch. H. 21,5. Sockel D. 9 ctm. Unten bezeichnet: Devaranne Ar. Künstler Berlin. Deponirt // c. 1840 // […] // Gießerei S.C. Devaranne, Berlin. Ziseliert von Kratzenberg […]“.
Zur Herkunft ist dort vermerkt, es handele sich um einen „Ankauf Hirschburg, Potsdam“. Ein Datum ist nicht dazu angegeben, doch muss der Ankauf vor 1917 erfolgt sein, da die Figur damals in einer Publikation zu Eisenkunstguss als Objekt der Sammlung Paul Heiland publiziert wurde, zusammen mit 11 weiteren Objekten (HG 8858, HG 8859, HG 8881, HG 8883, HG 8926, T 3869, T 3875, T 3899, T 3913, T 3920, T 3942).[3]
Eine Inventarkartei, die mit der Sammlung ans Haus gekommen sein soll, ist derzeit nicht auffindbar und möglicherweise im Krieg untergegangen.[4]
[1] München, Bayerisches Nationalmuseum, Archiv, Inventarbücher Sammlung Heiland, hier Inventarbuch zur Gusseisensammlung, Nr. 4.
[2] Registrar GNM, Zugangsregister, Inventarbuch, Inventarkarte zu Pl.O. 2679. –Im Testament vom 29.5.1923 hatte Heiland seine Gusseisensammlung dem GNM vermacht, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 47, Testamentsvollstrecker Gerhard Rumpf, Potsdam, an Zimmermann, GNM, [vor dem 10.]10.1933 (Nr. 6152). Die Sammlung traf im Februar 1934 im Museum ein (s. dazu HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18, Heerwagen, GNM an Rumpf, 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig)); der Eintrag im Zugangsregister erfolgte am 30.8.1934. – S. zum Erwerb der Sammlung auch den Eintrag zu Paul Heiland.
[3] Hermann Schmitz: Berliner Eisenkunstguß. Festschrift zum fünfzigjährigen Bestehen des königlichen Kunstgewerbemuseums 1867–1917. München 1917, Taf. 21. – Im o.g. Inventarbuch der Sammlung Heiland ist unter Nr. 4 vermerkt: „Ausstellung Berlin 1917. No. 943. Schmitz Abb. Tafel 21, a“.
[4] Mit Schreiben vom 13.2.1934 kündigte Testamentsvollstrecker Rumpf die Übersendung eines „von Dr. Heiland aufgestellten Zettel-Katalog[es] der einzelnen zur Eisensammlung gehörigen Gegenstände“ an. Das Museum bestätigte den Empfang, zusammen mit dem der Eisensammlung selbst, am 22.2.1934, HA GNM, GNM-Akten K 37.43, Dr. Heiland, Potsdam, Bl. 18–19, Schriftwechsel Rumpf mit GNM, 13.2.1934 (Nr. 986), 22.2.1934 (Nr. 986, rückseitig).




